Herzogenrath - „Villa Herzogenrath“: Stillleben, Landschaften und Projektwerke

„Villa Herzogenrath“: Stillleben, Landschaften und Projektwerke

Von: Nina Krüsmann
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BU: Svitlana Bilash und Hartmut Dammer präsentieren osteuropäischen Impressionismus in der Villa Herzogenrath. Foto: Krüsmann

Herzogenrath. Der im Kunst, Kultur & Wirtschaftszentrum (KKWZ) „Villa Herzogenrath“ ansässige Verein art & culture Projekts unter Vorsitz von Svitlana Bilash und Hartmut Dammer veranstaltet derzeit zwei Dauerausstellungen.

Mykola Wasylyowitch Kutcher ist ein berühmter ukrainischer Künstler. 1941 in der Region Vinnitsa geboren, absolvierte er später eine Ausbildung an der Kunsthochschule in Odessa. Seine Arbeiten sind häufig Stillleben oder haben Landschaften als Bildinhalt. Kutcher lebte und arbeitete in Vinnitsa, Odessa, Kherson und Nemirov und war Begründer des „Dniper’s Palette“.

Die Vereinsmitglieder zählten zu den Impressionisten. „Obwohl die Farbpalette von Kutchers Arbeiten zurückhaltend ist, sind sie doch voller leben, mutig und dynamisch“, erklärt die Ukrainerin Bilash. Die Werke, die mit Öl- und Acrylfarben entstanden sind, befinden sich heute in vielen ukrainischen Museen und privaten Sammlungen. Es befinden sich circa 50 Werke in Öl im Besitz des Art Museum Vinnitsa. Kutchers Leben wurde durch ein tragisches Feuer im Jahr 1988 beendet.

Wie die Welt durch Kinderaugen betrachtet aussieht, das zeigen neue Ergebnisse des internationalen „art & culture“-Projekts „Kids.Art.Europe“. Die Werke der Projektteilnehmer haben Familie, Heimat und Träume zum Thema. Die neuntägigen internationalen Kunstworkshops unter Anleitung von Künstlerinnen wie Angela Mainz und Christiane Crewett-Bauser hatten im vergangenen Jahr junge Künstler aus dem Westen mit kreativen Kindern aus dem Osten in Kohlscheid zusammengebracht. 17 Kindern aus Deutschland, den Niederlanden und der Ukraine waren dabei.

„Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder im Alter von 10 bis 17 Jahren aus verschiedenen europäischen Ländern durch gezielte künstlerische Projekte zusammen zu bringen, zu fördern und zu unterstützen, um die Kultur des jeweils anderen Landes zu lernen, akzeptieren und tolerieren“, erklärt Dammer. Die Dauerausstellungen im KKWZ sind dienstags bis freitags 14 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 17 Uhr und sonntags 11 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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