Viele Infos beim Diabetes-Tag

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Heute schon gemessen? Hans-Dieter Gries erkundigt sich bei Anka Lohmann und Gabi Tatar über ein neues Messverfahren, bei dem sich das Gerät die letzten Messungen merkt. Foto: Elisa Zander

Würselen. Nach der neuesten OECD-Studie, die besagt, dass jeder zweite Mensch in Deutschland übergewichtig ist, war die Notwendigkeit des Diabetes-Tages wohl noch einmal größer. Bereits zum neunten Mal gab es im Alten Rathaus Vorträge und viel Informationsmaterial für Betroffene der Volkskrankheit.

Vor 25 Jahren gab es in der heutigen Städteregion mit Ausnahme des Luisenhospitals weder Diabetologen noch Selbsthilfegruppen, weiß Apotheker Dr. Horst-Josef Pelzer, der den Diabetes-Tag in Würselen gemeinsam mit dem Diabetologen Dr. Hans-Ullrich Dieck initiiert hatte.

„Heute haben zehn Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland Diabetes”, so Pelzer weiter. Die Tendenz der Betroffenen steigt. 32 Milliarden Euro werden jährlich von den Krankenkassen für diese Krankheit ausgegeben. Tendenz: Ebenfalls steigend.

Dennoch: Wie die Besucher im Alten Rathaus erfahren konnten, haben Betroffene durch den ständigen technischen Fortschritt und die medizinischen Errungenschaften zur Diabetes-Diagnostik heute eine ebenso lange Lebenserwartung wie ein gesunder Mensch. „Noch vor 25 Jahren hatten Diabetiker eine 20 Jahre kürzere Lebenserwartung gegenüber Gesunden”, so Pelzer.
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