Viel Rock beim CAP-Music-Contest

Von: Stefan Schaum
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Der CAP-Music-Contest hat auch Platz für „Girl-Power“: „Devn“-Frontfrau Kim Becker... Foto: Stefan Schaum
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... und Gitarristin Doro von „GOSH!“ geben Gas. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Gewinner waren alle acht Bands, die beim sechsten CAP-Music-Contest auf der Bühne standen. Schließlich hatten die jungen Musiker sich bei zwei Vorentscheiden im Malteser-Jugendtreff vor vielen Zuschauern durchgesetzt. Und die Gelegenheit, beim Finale auf einer großen Bühne und bei bestem Festivalwetter auftreten zu können, war doch auch was.

Vor dem Bergfoyer im Carl-Alexander-Park gab es zum Ende der „Woche der Jugend“ eine satte Portion Rock. Und zwar eine, die sich hören lassen, konnte – obwohl manche der Bands noch gar nicht so lange besteht. Von musikalischem Talent mal abgesehen, war schließlich die Grundbedingung: Kein Mitglied durfte älter als 25 Jahre sein und die ganze Band im Schnitt nicht älter als 21. Der Rest war dann Sache der Jury.

Gestandene Musiker und Soundexperten bewerteten jeden der halbstündigen Auftritte: Welche Qualität haben die Songs? Stehen die Musiker bloß rum oder sorgen sie für Action auf der Bühne? Und wie beziehen sie ihr Publikum in die Show mit ein? Diese und weitere Fragen haben die Juroren Kevin Ben Bernado, „Wolly“ Brand, Daniel Kemper und Richard Lange-Godoy beantwortet und damit den Gewinner gefunden: Die Band „Framecut“ mit Mitgliedern aus Herzogenrath, Würselen und Alsdorf. Ein Glückstreffer für die Musiker, die mit solidem Rock punkten konnten – denn die Band war nach Absage eines weiteren Finalisten in den Endausscheid gerutscht. Das hat sich gelohnt: 500 Euro für die Bandkasse und eine von der Firma „interdisc“ gesponserte CD-Pressung waren der Dank.

Viel Applaus

200 Euro sprangen für „The Seed & The Crowbar“ aus Aachen auf Platz Zwei heraus, für die Drittplatzierten „Gravity“ aus Schophoven gab es 100 Euro. Leer gingen auch die übrigen Teilnehmer nicht aus: „‘Devn“ (Aachen), „GOSH!“ (Eschweiler), „All Hail The Fallen“ (Hückelhoven), „Forger“ (Linnich) und „Check That Sound“ (Baesweiler). Für alle gab es viel Applaus von den mitgebrachten Fans und den Spaziergängern im Carl-Alex-Park, die das kostenlose Live-Konzert genossen. Gut 500 Gäste konnte die Jugendbeauftragte Nicole Ortmanns insgesamt zählen. Bis kurz vor Mitternacht spielte die Musik, gut sieben Stunden lang. Eine dicke Portion, die auch im kommenden Jahr serviert werden soll.

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