Würselen - VfR Linden-Neusen glückt die Revanche

VfR Linden-Neusen glückt die Revanche

Von: ehg
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Würselen. Tore über Tore fielen in den beiden Finals bei der Würselener Fußball-Stadtmeisterschaft in der Elmar-Harren-Halle, was für den offenen Schlagabtausch spricht, den sich die Teams über jeweils 20 Minuten vor den Augen der begeisterten Zuschauer lieferten.

Allein im Endspiel zwischen den beiden Bezirksligisten VfR Würselen und VfR Linden-Neusen - eine Neuauflage aus dem vergangenen Jahr - mussten die Keeper elfmal hinter sich greifen, ehe 40 Sekunden vor dem Abpfiff der Gast aus Linden-Neusen mit 6:5 Toren den Sieg eingefahren hatte.

Dabei hatte der Titelverteidiger von der Drisch bis zu Beginn der zweiten Halbzeit mit 4:3 Toren vorne gelegen, nachdem er einen rasanten Start hingelegt hatte und schon in der ersten Minute in Führung gegangen war.

Satter Vorsprung

Über den Kampf fanden die Linden-Neusener zurück ins Spiel und glichen in der 13. Minute aus, vermochten sich aber nicht, mit mehr als einem Tor abzusetzen. Als die „Rasenspieler” den Anschlusstreffer erzielten, überschlugen sich die Emotionen am Spielfeldrand.

Der VfR Linden-Neusen verließ als glücklicher neuer Stadtmeister das Spielfeld und revanchierte sich damit für die Niederlage im Endspiel bei der Feld-Stadtmeisterschaft. Vor allem im Endspiel wurde den Zuschauern begeisternder Fußball auf hohem Niveau geboten. Erfreulich war, dass das gesamte Turnier - auch das der Reserve-Mannschaften - einen äußerst fairen Verlauf nahm, so dass die Schiedsrichter keinen allzu schweren Stand hatten.

Im kleinen Finale trafen Teutonia Weiden und DJK Armada-Euchen, zwei Kreisliga-A-Teams, aufeinander. Die Armadisten legten von Beginn an ein Tor vor und konnten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 4:2 ausbauen, während die Teutonen einer Reihe von verpassten Chancen hinterher liefen. In der zweiten Halbzeit zogen die Armadisten sogar mit 6:2 davon, da war der Anschlusstreffer nur noch Ergebniskorrektur.

Dabei hatte die Teutonia gegen den VfR Würselen im Halbfinale eine starke Leistung gezeigt und sich über weite Strecken ebenbürtig gezeigt. Die VfR-Zitterpartie nahm mit 4:2 dann doch noch ein glückliches Ende.

Im zweiten Halbfinale hatte der Bezirksligist aus Linden-Neusen gegen Armada das bessere Stehvermögen. Er qualifizierte sich mit 3:1 ungefährdet fürs Endspiel. Auf der ganzen Linie enttäuschte bei dieser Stadtmeisterschaft der Sportclub aus Bardenberg, der in seiner Gruppe das Schlusslicht bildete.

Die Ehrung der Sieger nahm der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Peter Mommertz, vor. Assistiert wurde ihm dabei vom Geschäftsstellenleiter der Sparkasse, Ulrich Küsters, die auch in diesem Jahr wieder das sportliche Highlight in der Winterpause gesponsert hatte.
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