Alsdorf - Verschworenes Team probt für Schneewittchen-Doppelpremiere

Verschworenes Team probt für Schneewittchen-Doppelpremiere

Von: pt
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Seit September laufen die Proben für das Musical „Snowhite” auf Hochtouren. Aufführungen sind im Juni und September. Foto: Dagmar Meyer

Alsdorf. Frage: Wie begeistert man Kinder und Jugendliche für klassische Musik? Antwort: Indem man mit ihnen (auch) Musicals einstudiert! Wie soll man das verstehen? Günther Kerkhoffs, der Leiter des Städtischen Jugendchores, erklärt es.

„Die Mädchen und Jungen sind bei den eigenen Produktionen derart hochmotiviert, dass sie dann auch die großen Strapazen der klassischen Aufführungen gemeinsam mit dem großen Städtischen Chor auf sich nehmen.”

Und eine solche Musical-Produktion steht wieder bevor: Am Samstag, 6. Juni, steht um 18 Uhr die Premiere des Musicals „Snowhite” von Frank Nimsgern - eine moderne Version des „Schneewittchen” der Gebrüder Grimm - an.

Seit September proben 60 Mädchen und Jungen des Städtischen Kinder- und Jugendchores unter der Regie von Vera Kerkhoffs und ihrer Assistentin Esther Widua die Geschichte mit vielen Tanz-, Rock- und Popelementen ein.

Damit auch alle zu ihrem Einsatz kommen können, wird es am Sonntag, 7. September, 18 Uhr, eine „zweite Premiere” in der Stadthalle geben. Karten gibt es in der Stadthalle zum Preis von acht bzw. zwölf Euro (02405/94102). „Snowhite” ist - wie schon die früheren Produktionen des Chores mit „Der kleine Tag” und „Die zertanzten Schuhe” - ein Musical für die ganze Familie.

20000 Euro Kosten

Schon jetzt sieht Regisseurin Vera Kerkhoffs in der „Snowhite”-Truppe eine verschworene Gemeinschaft. Eine solche wurde sie bei einem intensiven Probenwochenende in der Jugendherberge Rurberg: „Selbst als ich abends müde schlafen ging, haben die Kids weiter gesungen und wollten sich den Schlüssel für die Tanzhalle holen.”

Natürlich kostet eine Produktion wie Snowhite einen Batzen Geld, konkret: 20000 Euro. Der „Oberleiter” Günther Kerkhoffs: „Ohne Mittel des Chor-Fördervereins und einzelner Sponsoren wären solche Aufführungen undenkbar.”

Und dann ist da noch die technisch-logistische Unterstützung seitens der Stadthalle mit einem in dieser Sache äußerst engagierten Geschäftsführer Alfred Sonders. Desweiteren habe man auch in der Stadtverwaltung Alsdorfs trotz der dortigen Finanzprobleme zuverlässige Helfer.

Anmelden und mitmachen

Die sitzen auch im Öffentlichkeits- und Kulturamt. Deren Mitarbeiterin Beate Schlimmer, 02404/50380, sowie Günther Kerkhoffs, 02408/2394, nehmen auch noch gerne Anmeldungen für den Städtischen Jugendchor und auch Klassikproduktionen des großen Städtischen Jugendchores an.
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