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Unternehmen stellen sich und ihre Leistungsfähigkeit vor

Von: mas
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Zahlreiche Aussteller und unzählige Besucher: Das Interesse war sogar größer als erwartet am Arnold-Sommerfeld-Ring. Foto: Sigi Malinowski
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Eine Ausstellung des Geschichtsvereins mit Fotos aus vergangenen Tagen ließ die Zuschauer zudem in Erinnerungen schwelgen. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Als Theo Fest Ende 1973 seinen Betrieb eröffnete, konnte er links und rechts noch über unbebaute Felder schauen. „Wir waren die Ureinwohner“, lacht der Fachmann für Fenster, Türen und Rolladen. Sein Unternehmen war das dritte, das im Gewerbegebiet Baesweiler entstand und am 1. November 1973 anfing.

Das Internationale Transfer- und Servicecenter (its) gab es da noch nicht mal im Gedanken. Zum 25-jährigen Jubiläum der „Keimzelle der Baesweiler Wirtschaft“, spazierte auch Theo Fest den Arnold-Sommerfeld-Ring rauf und runter. Inmitten von einer Welle an Besuchern, die selbst its-Geschäftsführer Dirk Pfeifferling bei weitem so nicht erwartet hatte. „Natürlich sind wir sehr positiv überrascht, dass diese Veranstaltung so hervorragend angenommen wird“, führte Pfeifferling diese Resonanz auch auf die „engagierte Mitarbeit der vielen Betriebe und unserer Angestellten zurück“.

Von Unternehmensleitungen, wie beispielsweise Theo Fest, durften sich die „Macher“ ein hohes Lob anschreiben lassen: „Das ist eine enorme, eine wahnsinnige Leistung, was hier entstanden ist“, applaudierte der Baesweiler Unternehmer Fest der Mannschaft um Willi Linkens und Dirk Pfeifferling. Eigentlich nur auf eine Tasse Kaffee und ein Stückchen Kuchen waren Gottfried und Renate Ophoven ins Gewerbegebiet geradelt. Ein dort ansässiger Bäcker war das Ziel.

Aber wenn man schon mal da ist, lassen die Ophovens das Fahrrad gern stehen und schlendern durch Autoschauen, geöffnete Betriebstüren in den drei Abschnitten des „its“, machen dem Geschichtsverein die Aufwartung oder hören einfach nur der guten Musik der Big-Band Baesweiler zu. Bäckerin Martina Bruns äußert sich zwischen Apfelpfannkuchen und frischen Brötchen sehr positiv über das Gewerbegebiet: „Wir sind sehr gerne hier und treffen ganz viele nette Leute“, sagt sie unter anderem über „die Jungs, die immer sehr schwer arbeiten und dann mal bei uns reinschauen“.

Mittendrin im Feste vor der Tür des „its“ macht Moderator Stephan Demus seinen Job sehr locker und flockig. Drei Talkrunden mit hochrangigen Diskussionsteilnehmern gehören dazu, ebenso die Auftritte der Baesweiler Kindergärten und immer wieder die Werbung für die ansässigen Firmen und für das, was sie zu bieten haben.

Christoph Plum ist ganz fasziniert, was die Aachener Hochschule demonstriert: einen 3-D-Drucker. Beim Betrachten des in rosa eingefärbten Druckers fällt dem Industriemeister Plum fast die Kinnlade herunter. „Cool, was die da machen“, kommt das Kompliment des RWTH-Mitarbeiters Plum ganz burschikos herüber.

25 Jahre its werden in großem Stil gefeiert, doch es gibt auch ein paar Leute die viel weiter in Erinnerung schwelgen. Das sind Franz und Hannelore Hettmann. Ihnen wird ganz warm ums Herz, als sie ganz besondere Schmuckstücke betrachten. Die alten Bilder, die der Geschichtsverein um Geschäftsführer Günter Pesler ausgestellt hat. „Man geht gedanklich weit in die Jugend zurück“, sagt Hannelore Hettmann melancholisch – während die Jugend unten vor dem „its“ beim „Speed 4“, der Schulmeisterschaft Baesweilers, um Bestzeiten in Reaktion, Antritt, Wendigkeit und Rücklauf kämpft. So, wie es das „its“ im übertragenen Sinne 25 Jahre lang geschafft hat.

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