Unfallzeuge fordert hundert Euro für Aussage

Von: red/pol
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Alsdorf. Mit einem wirklich dreisten Augenzeugen hatte es die Polizei am Mittwochabend zu tun: Er beobachtete einen Unfallverursacher - und forderte hundert Euro Entlohnung für seine Aussage.

Ein unbekannter Fahrer hatte beim Einparken das Auto eines 28-Jährigen gerammt. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, war der Verursacher weggefahren. Ein Augenzeuge beobachtete den Vorfall und informierte dann den Autobesitzer. Für nähere Angaben zum Unfall verlangte der Zeuge allerdings hundert Euro von dem 28-Jährigen - eine Forderung, die dieser verdutzt ablehnte.

Daraufhin entfernte sich der Zeuge, wurde aber bald von der alarmierten Polizei angesprochen und forderte auch von den Beamten hundert Euro für eine Aussage. Die Polizisten nahmen die Personalien des Zeugens auf und leiteten ein Verfahren gegen den Unfallverursacher ein.

Der Augenzeuge wird zumindest bei der Staatsanwaltschaft eine fundierte, kostenfreie Aussage machen müssen. Dazu ist er gesetzlich verpflichtet.

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