Unfallkommission will Kreisel-Lösung

Von: Georg Pinzek
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Bereits seit 2005 als Unfallhäufungsstelle eingestuft: Die Kreuzung Neuhauser Straße/Klosterstraße soll schon bald durch einen Kreisverkehr entschärft werden. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Auf der Kreuzung Neuhauser Straße/Klosterstraße soll ein Kreisverkehr gebaut werden. Dabei handelt es sich um einen zentralen Knotenpunkt für den innerstädtischen und regionalen Straßenverkehr, bekräftigen die Würselener Verkehrsplaner.

Aus Richtung Aachen kommend rollen täglich nicht gerade wenige Fahrzeuge sowohl über die Neuhauser Straße als auch die Klosterstraße beispielsweise Richtung Medizinisches Zentrum Marienhöhe und Gewerbepark Aachener Kreuz. Besonders morgens im Berufsverkehr ist die Kreuzung stark frequentiert, nicht zuletzt wegen des Gymnasiums an der Klosterstraße und der Hauptschule an der Lehnstraße. Bereits seit 2005 wird die Kreuzung bei der Unfallkommission als Unfallhäufungsstelle eingestuft. In Spitzenzeiten sind auf der vorfahrtsberechtigten Neuhauser Straße kaum Lücken zwischen den Fahrzeugen, so dass es immer wieder zu Unfällen mit querenden Wagen kommt.

150.000-Euro-Projekt

Im Juli tagte die Unfallkommission zuletzt und befasste sich erneut mit dem Brennpunkt. 2012 mussten schon wieder sechs Unfälle mit Leichtverletzten registriert werden. Nach Einschätzung der Stadtverwaltung hatten auch kurzfristig realisierte Maßnahmen wie Markierungen und Änderung der Linienführung durch Leitschwellen nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Die Unfallkommission sprach sich jetzt für den Bau eines Kreisverkehrs aus.

Durch das Anlegen des Rondells kann auf allen beteiligten Zufahrten ein „Zebrastreifen“ angelegt werden, der das sichere Überqueren aller Straße ermöglicht. So wie auf der Sebastianusstraße soll der Kreisverkehr geh- und sehbehindertengerecht mit sogenannte taktile Elementen versehen werden. Das sind kontrastreiche sowie mit Noppen und Rillen bestückte Gehwegplatten. Der Tastanschlag für Blinde und Sehbehinderte gehört ebenso dazu wie bei den Übergangen die Nullabsenkung der Randsteine für Rollatoren und Kinderwagen. Noch ein Vorteil ergibt sich für Verkehrsteilnehmer, die aus der Pricker Straße in Richtung Aachen wollen, über den Kreisverkehr ist die Klosterstraße direkt anzusteuern. Das ist bislang nur über Umwege oder verbotswidrig möglich. Die Kosten für den Bau des Kreisverkehrs wird von der Verwaltung auf 150.000 Euro geschätzt.

Mit dem Projekt wird sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Straßenbau, Umwelt und Verkehr in seiner Sitzung am Dienstag, 1. Oktober, 18 Uhr, im Rathaus beschäftigen.

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