Baesweiler - Unfälle: „Baesweiler steht an Spitze der Unauffälligkeit“

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Unfälle: „Baesweiler steht an Spitze der Unauffälligkeit“

Von: Stefan Schaum
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Baesweiler. Weniger Unfälle, weniger Verletzte – in allen Bereichen der Verkehrsunfallstatistik für Baesweiler steht vor den Zahlen für das vergangene Jahr ein Minus. Die Übersicht stellte Hauptkommissar Alexander Häcker im jüngsten Verkehrs- und Umweltausschuss vor.

„Das sind mehr als erfreuliche Zahlen“, kommentierte er die Gegenüberstellung der Werte aus den Jahren 2012 und 2013. „Innerhalb des Polizeipräsidiums Aachen ist Baesweiler in Sachen Unfälle tatsächlich so etwas wie das gelobte Land.“ Mit Lob sparte der Gast auch sonst nicht. „Es spricht für eine gute Planung bei Baumaßnahmen und der Verkehrsführung, dass die Zahlen rückläufig sind.“ Gab es in Baesweiler 2012 568 Unfälle, registrierte die Polizei im vergangenen Jahr nur noch 552. Ebenso rückläufig: die Unfälle mit Personenschaden, von denen es 2013 52 gab (2012: 67); die Zahl der Schwerverletzten von 3 (6), der Leichtverletzten von 49 (61) oder der verunglückten Kinder von 10 (12).

Ein Todesopfer hatte es im vergangenen Jahr gegeben, 2012 starben zwei Menschen auf Straßen im Baesweiler Stadtgebiet. „Natürlich ist jede Zahl hier immer noch eine zu viel“, kommentierte für die CDU Christoph Mohr die Statistik, die insgesamt aber zeige, dass man in Sachen Verkehr „ganz klar auf dem richtigen Weg“ sei. Seine Frage an den Gast: Ob es Unfallschwerpunkte gebe? Das sei nicht der Fall, sagte Alexander Häcker. Im Gegenteil: „Baesweiler steht an der Spitze der Unauffälligkeiten. Wir haben im Stadtgebiet keine einzige besonders kritische Stelle ausmachen können.“

Wie es scheint, wird sich der Trend fortsetzen, denn auch das erste Quartal des laufenden Jahres sehe aus Polizeisicht „hervorragend“ aus. „Wenn das so bleibt, werden die Zahlen mindestens so gut bleiben, wenn nicht gar noch besser werden.“

Einzig innerhalb der Gesamtunfallzahl war eine Zahl steigend: die der verunglückten Senioren. Waren es 2012 noch 195, waren es im vergangenen Jahr 221. Ob das mit der zunehmenden „Motorisierung“ älterer Menschen auf Pedelecs zu tun habe, wollte für die Grünen Hans-Dieter Deserno wissen. Das sei zwar möglich – werde aber nicht genau erfasst, sagte Häcker. Gleichwohl sei das Problem bereits erkannt. Vor allem im Bereich der Senioren setze man seitens der Polizei zunehmend auf Präventionsarbeit. „Wir wollen schließlich, dass die Zahlen so gut bleiben.“

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