U23-Spieler von Alemannia Aachen kicken gegen Germania Teveren

Von: mas
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Einlauf zur Einlage: Germania Teverens Fußballer (weiße Kluft) und Aachens U23 ließen auch die kleinen Lovericher Sportler an dem Fußballfest teilhaben. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Faton Popova? „Der hat doch schon bei den Profis gespielt”, zeigt sich Manuel sachkundig und ließ sich prompt ein Autogramm aufs Sweatshirt malen. Der neunjährige Steppke war im Bilde. Alemannia Aachen - auch wenn „nur” die U23 - brachte sein ganzes Aufgebot mit ins Dorf. Um sich mit Germania Teveren zu messen.

Einlagespiel zum Jubiläum

Der NRW-Ligist aus Aachen gegen den eine Klasse tiefer zu Hause befindlichen Klub aus dem Stadtgebiet Geilenkirchen reizte immerhin 350 Fußballfans.

Worüber sich wiederum Achim Engel freute. Der Jugendleiter des Fußballvereins SV Loverich-Floverich 09 zeigte sich einverstanden mit der Honorierung der Fans. Denn Arbeit hatten die Lovericher, die das Einlagespiel aus Anlass ihres 100-jährigen Jubiläums anboten, satt und genug.

Denn bei genauerer Betrachtung hatten der SV und sein Hauptorganisator Engel die beiden höchstklassigen Mannschaften des Grenzlandes hinter den Profis der Alemannen zum Kräftemessen auf den Rasen gebracht.

Auf gelb-schwarzer Seite mischten neben Faton Popova auch Marco Höger, der gerade aus der A-Jugend hoch genommene Alper Uludag, Keeper Jared Jorzig und einige weitere Akteure mit, die regelmäßig bei den Profis mit trainieren.

„Bis auf Waldemar Schattner und Andi Korthe, die bei den Profis sind, setzen wir unseren ganzen Kader ein”, kündigte Alemannen-Co-Trainer Franz Stolz an. Sein (fast) stärkstes Aufgebot hatte auch Teverens Chef-Assistent Dieter Dulewicz in die Begegnung geschickt.

Das Interesse der Lovericher Fans galt natürlich in erster Linie dem früheren niederländischen Nationalspieler und jetzigen Alemannia-Coach Eric van der Luer und „Heini” Plashenrich.

Rainer Plashenrich wird künftig auch in der Aachener Nachwuchsarbeit zu finden sein. Er wird die A-Junioren als Assistent von Chefcoach Oliver Heitmann betreuen. Bestens „betreut” fühlte sich zum Einlagespiel, das die Aachener klar mit 4:1 gewannen, der Vorsitzende der Baesweiler Tafel.

Willy Feldeisen wusste als Beobachter der Begegnung, dass die Einnahmen aus diesem Spiel der von ihm geleiteten Einrichtung zugute kommen werden. „Gerade zu einem Jubiläum, wie wir es jetzt feiern, hätte unser Verein das Geld sicherlich auch gut gebrauchen können. Aber das spenden wir lieber, denn die Tafel braucht jeden Cent ganz nötig”, werden Achim Engel, SV Vorsitzender Thomas Reinartz und weitere Vorstandsmitglieder das Geld zum Jubiläumsabend am 25. Juli an Feldeisen und Co. weiterreichen.
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