Turnhalle bekommt energetisches Sparpaket

Von: Daniel Gerhards
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Ortstermin: (v.l.) Erster und Technischer Beigeordneter Peter Strauch, Hochbauamtsleiter Ralf Peters, MdB Helmut Brandt und Bürgermeister Dr. Willi Linkens am Sanierungsobjekt Turnhalle. Foto: Daniel Gerhards

Baesweiler. Die Klassenräume der Realschule sind derzeit verwaist. Kein Wunder, die Schüler genießen die Sommerferien. Doch in der Turnhalle der Schule ist ganz schön was los.

Dachdecker und Fensterbauer bringen die Sportstätte wieder auf Vordermann. Besonders in Sachen Energieeffizienz bot die Halle großes Einsparpotenzial.

Kernstück der energetischen Sanierung ist die Erneuerung des Hallendachs. Dort ging bis vor kurzem noch eine Menge Energie verloren. Stück für Stück wird das alte Dach nun entfernt und durch ein neues ersetzt. Dieser Prozess ist relativ aufwändig.

„Es wäre sicher einfacher für den Dachdecker, einfach das ganze alte Dach runterzureißen und dann neu zu decken”, sagt Baesweilers Erster und Technischer Beigeordneter Peter Strauch. Doch den ersten starken Regenguss würde der Hallenboden wohl nicht überleben. „Der Boden ist noch gut in Schuss, den wollen wir erhalten.” Dafür ist die komplette Fläche mit Matten ausgelegt.

Zusätzlich wird das Parkett durch eine Folie geschützt. Ist das Dach fertiggestellt, wird die Halle nach modernen Standards gedämmt. Zudem werden neue Fenster eingebaut. Insgesamt werden rund 1,1 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II in die Sanierung der Sporthalle investiert.

1,1 Millionen Euro

Derzeit sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Der Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt (CDU) nutzte die Gelegenheit, sich anzuschauen, wie die Bundesmittel vor Ort eingesetzt werden. „Es ist interessant zu sehen, ob die Maßnahmen so wirken, wie wir uns das vorgestellt haben”, sagte Brand.

Die Finanzspritze aus Berlin sorgt dafür, dass die Kommunen ihre Infrastruktur erneuern können. „Viele dieser Maßnahmen wären irgendwann ohnehin nötig geworden. Aber so geballt und so intensiv hätte man sie sicher nicht durchführen können”, so Brandt.

Das Konjunkturpaket bescherte Baesweiler insgesamt rund drei Millionen Euro. Die wurden in Bildungs- und die allgemeine Infrastruktur investiert. Der warme Geldregen sorgt für volle Auftragsbücher bei den Firmen der Region und eine Menge Arbeit für die Planer der Stadtverwaltung.

„Wir freuen uns über das Geld”, betont Bürgermeister Dr. Willi Linkens, „aber die Umsetzung der Projekte ist schon eine große Herausforderung für uns.” Die Aufträge, die im Rahmen der Baumaßnahmen vergeben wurden, mussten teilweise deutschlandweit ausgeschrieben werden, zum Teil wurden sie auch regional ausgeschrieben.

Mit einer Investitionssumme von 1,1 Millionen Euro ist die Sanierung der Turnhalle „Am Weiher” Baesweilers größte Maßnahme aus Mitteln des Konjunkturpakets. Außerdem werden an den Turnhallen an der Andreasschule (70.000 Euro) und in Oidtweiler (30.000) kleinere Sanierungsarbeiten erledigt.

Die Baumaßnahmen an der Halle „Am Weiher” werden derweil noch bis Dezember andauern. In dieser Zeit müssen die Schüler und Vereine, die die Halle nutzen, in die Hallen an der Wolfsgasse und der Lessingstraße oder auf den Sportplatz ausweichen. Im Anschluss an die energetische Sanierung werden Umkleiden und Sanitärräume erneuert. Währenddessen kann die Halle allerdings genutzt werden.
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