Alsdorf - Turbulenzen um die Christel von der Post

Turbulenzen um die Christel von der Post

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Bis der Vogelhändler Adam und „seine” Christel zusammenfinden, ist manche Prüfung zu bestehen. In dem Lustspiel (Szenenbild) von Carl Zeller mit seinen bekannten Melodien geht es teils rasant zu.

Alsdorf. Witzig, temporeich und mit viel Wiener Charme - so präsentiert sich ein echter Klassiker: die Operette „Der Vogelhändler” von Carl Zeller.

Das Operetten-Tournee-Theater Hannover bringt die unterhaltsame Verwechslungskomödie in einer klassischen, aber frischen Inszenierung auf die Bühne der Stadthalle am Mittwoch, 14. Januar, um 20 Uhr.

Ein Werk voll herrlicher Melodien, eine der berühmtesten Wiener Operetten überhaupt, erwartet die Gäste, so der Veranstalter. Unvergessliche Titel wie „Ich bin die Christel von der Post, „Schenkt man sich Rosen in Tirol oder „Grüß Euch Gott, alle miteinander” erklingen wieder.

Das hörens- und liebenswerte Werk aus der goldenen Ära der Operette steckt einfach an. Wie auch die wunderbare Spielfreude des gesamten Ensembles. Die renommierten Solisten, die auf internationalen Bühnen zu Hause sind, singen und spielen grandios. Das Orchester Duna Budapest vermittelt das schwungvolle musikalische Temperament dieses Operettenspaßes.

Heiter und beschwingt erzählt die Operette die Liebesgeschichte der Postbotin Christel und des tiroler Vogelhändlers Adam. Doch bevor sich die beiden am Ende in die Arme fallen können, gilt es noch einige Verwicklungen und romantische Komplikationen am Hof des regierenden Fürsten zu überstehen. Adam möchte gerne seine kurpfälzische Christel heiraten. Das ist aber nicht so einfach, wenn man außer ein paar fröhlichen Vögeln nichts besitzt.

Deshalb bittet Christel den Kurfürsten, der zur Wildschweinjagd angereist ist, für ihren Bräutigam um einen Posten bei Hofe. Allerdings handelt es sich bei dem galanten Herrn, bei dem sie die Bitte anbringt, nicht um den Fürsten, sondern um Graf Stanislaus, ein abgewirtschafteter Adliger. Der gibt vor, Christels Wunsch zu erfüllen - in der Hoffnung auf ein späteres Rendezvous.

Spiel mit der Eifersucht

Adam tobt vor Eifersucht und sucht Trost bei der hübschen Marie - ohne zu erkennen, dass er nun mit der verkleideten Kurfürstin flirtet, die heimlich ihren Mann beobachten will, ob der wirklich nur Wildschweinen oder „zarterer Beute” nachstellt. Es entwickelt sich, vorausschaubar, ein romantisches Durcheinander.

Restkarten im Vorverkauf (ca. 37 bis 43 Euro) unter 0241/5101-175, Abendservice 02405/94102.

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