Tropische Hitzeschlacht: VfR Würselen gewinnt den Stadtpokal

Von: ehg
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Siegerehrung: Mit 2:1 gewinnt
Siegerehrung: Mit 2:1 gewinnt die Mannschaft des VfR Würselen (r.) gegen die Elf von Teutonia Weiden. Foto: W.Sevenich

Würselen. Die tropische Hitzeschlacht um den Titel des Fußballstadtmeisters 2012 ist geschlagen. Nach zweimal 35 Minuten - auf die angesichts der 37 Grad im Schatten verkürzten Spielzeit und Trinkpausen nach 15 Minuten hatten sich die Finalisten im Vorfeld geeignet - verließ das Team des VfR Würselen als Sieger den noch grünen Rasen.

Es hatte den FC Teutonia in einem bis zur letzten Minute spannenden Spiel mit 2 : 1 besiegt. Trotz der brütenden Hitze wurde mehr als nur Sommerfußball geboten, auch an den voraufgegangenen zehn Turniertagen.

Den zweiten Vorsitzenden des FC Teutonia Weiden, Gerd Schicke, der das Turnier auf dem Platz am Helleter Feldchen managte, freute es, an zehn Tagen mehr als 1000 Besucher gezählt zu haben. Eine stolze Bilanz, wo doch das Interesse an diesem sportlichen Event in den letzten Jahren stark nachgelassen hatte.

Nicht nur das Endspiel verlief äußerst spannend. Auch schon die Vorrunde. In ihren Gruppen qualifizierten sich Teutonia Weiden und der SC Bardenberg mit drei Siegen als Tabellenerste für das Halbfinale.

Auf den zweiten Plätzen landeten VfR Würselen, dessen Team sich für die Schützenhilfe bedanken durfte, das es durch die Teutonia erfahren hatte, und Rhenania Würselen, der Titelverteidiger. Die Jungs vom Lindenplatz hatten im letzten Vorrundenspiel gegenüber dem VfR Linden-Neusen die besseren Karten. Ihnen reichte ein Punkt zum Weiterkommen.

In das Finale der Stadtmeisterschaft zog der FC Teutonia Weiden nach einem 1 : 0 Erfolg gegen die Schwarzgelben vom Lindenplatz ein. Das Tor des Tages schoss in letzter Minute Sven Hermanns. Im zweiten Halbfinale gewann der VfR Würselen nach Elfmeterschießen gegen den SC Bardenberg mit 3 : 2. Geendet hatte das Match nach der regulären Spielzeit mit 1:1 unentschieden.

Nicht nur in den Halb-, sondern auch in den Finalspielen wurde auch in den Vorrunden Fußballsport auf hohem Niveau geboten. Die Männer in Schwarz hatten ein leichtes Spiel. Nur eine einzige rote Karte musste nicht wegen eines bösen Fouls, sondern wegen Handspiels gezückt werden.

Das Eröffnungsspiel FC Teutonia Weiden gegen VfR Würselen wurde zum Endspiel. Wobei die Rasenspieler das Ergebnis umdrehten. Mit 1 : 0 behauptete sich VfR Würselen in der ersten Halbzeit.

Das Spiel gestaltete sich insgesamt ausgeglichen. Nach der Pause erhöhte er auf 2 : 0. Doch sahen die Rasenspieler längst noch nicht wie der sichere Sieger aus. Einen ersten Dämpfer erhielt die Euphorie ihrer Fans, als die Ausrichter den Anschlusstreffer per Elfmeter erzielten.

Eine letzte Chance zum Ausgleich vereitelte der Torhüter der Rasenspieler. Beide Teams hatten sich angesichts der äußeren Bedingungen prächtig in Szene gesetzt. Aber auch die Kontrahenten im kleinen Finale, in dem Rhenania Würselen gegen den SC Bardenberg mit 5:0 einen Kantersieg landete.

Vize-Vorsitzender Schicke durfte daraufhin mit Fug und Recht feststellen, dass die Stadtmeisterschaften 2012 eine echte Werbung für den Fußballsport war.

Er sagte allen Dank, die für die reibungslose Abwicklung der Stadtmeisterschaft ihren Beitrag geleistet hatten, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Löschzug Broichweiden der Freiwilligen Feuerwehr, der den Rasen vor den Endspielen gewässert hatte.

Nicht minder allen, die zehn Tage lang vor Ort gewesen waren. Einen Blumenstrauß überreichte Vorsitzender Peter Pütz den Helferinnen Manuela Rodrigez und Margret Dreeßen. Für die ausgezeichnete Organisation bedankte sich der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Günter Kuckelkorn, beim Ausrichter. „Die Stadtmeisterschaft war ein großer Erfolg”, meldete sich der Schirmherr, Bürgermeister Arno Nelles, zu Wort.

Sein Kompliment an die „Kicker”: „Ihr habt tolle Leistungen vollbracht!” Feste drückte er allen die Daumen für die neue Saison „Flair Play wurde groß geschrieben”, gratulierte für den Sponsor, die Sparkasse Aachen, dessen Weidener Geschäftsstellenleiter Leo Jansen.

Erfreulich sei gewesen, dass trotz der vorherrschten Temperaturen alle Mannschaften angetreten seien, hob er lobend hervor. Die ausgelobten Geldpreise überreichter der Vorsitzende des Stadtsportverbandes an die vier Finalisten. Den Wanderpokal durfte der Spielführer des neuen Stadtmeisters aus seiner Hand entgegen nehmen.
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