Alsdorf - Touren sollen Radlern die Region nahe bringen

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Touren sollen Radlern die Region nahe bringen

Von: Stefan Schaum
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Bereit für die erste Tour: Zweiradhändler Hermann Hinterthür (l.), Foga-Marketingleiterin Elke Graf und Tourenleiter Heinz Backes. Foto: Schaum

Alsdorf. Sportliche Aspekte stehen nicht so sehr im Vordergrund, das Tempo darf gemütlich sein. Wer beim „Alsdorfer Radtouren-Sommer” in die Pedale tritt, soll vor allem viel Natur erleben und einiges über die Ausflugsziele der Region erfahren.

Vier Radwanderungen startet die Alsdorfer Freizeitobjekte-Gesellschaft (Foga) erstmals mit einem Partner, der sich in Sachen Rad bestens auskennt: dem Kreisverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).

„Als der ADFC auf der Suche nach neuen Startorten für Radtouren auf uns zukam, haben wir sofort zugeschlagen”, sagt Elke Graf, Marketingleiterin der Foga. Damit ist Alsdorf nun - nach Aachen - in der Städteregion die zweite Kommune, in der geführte Radwanderungen des Clubs starten. „Wir wollen die Freude am Radfahren mit ganz neuen Einblicken in die Umgebung verbinden”, sagt Tourenleiter Heinz Backes.

Minihafen erleben

Zum Auftakt geht es am kommenden Sonntag, 6. Juni, in Alsdorfs niederländische Partnerstadt Brunssum. Um 10 Uhr treffen sich die Teilnehmer auf dem Denkmalplatz. Von dort aus geht es über Merkstein, Hofstadt, Marienberg, Scherpenseel nach Brunssum. Dort werden die Räder für ein paar Stunden abgestellt, denn das dortige Partnerschaftskomitee hat eine Stadtführung vorbereitet. Sie beginnt am Schutterspark mit seinem Minihafen und dem Tierpark. Von dort aus geht es in die Innenstadt, wo an diesem Tag der „Trööte Trek”, ein Musikfestival stattfindet. Auch einige der mehr als 70 Skulpturen können die Radler sehen.

Auf dem Rückweg geht es über eine andere Route auch durch die Brunssumer Heide. Dazu gehört ein Stop in der alten Bergbausiedlung „De Hopel”. „Wir bieten immer Rundwege an, damit die Radwanderer nicht auf dem Hin- und Rückweg das gleiche sehen”, sagt Backes. Gut 60 Kilometer sind es bei der ersten Tour. „Mit den Zwischenstops ist es auch etwas für weniger geübte Radler.”

Damit kein Rad unterwegs schlapp macht, fährt ein Experte für Reparaturen gleich mit: Hermann Hinterthür vom Zweiradhaus Fischer. „Sollte etwas kaputt gehen, ist es schnell geflickt”, sagt er. Solch einen Service gab es bei ADFC-Touren in der Region noch nie. Backes: „Bei uns kommt jeder mit viel Spaß ans Ziel - und auch wieder zurück.”
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