Radarfallen Blitzen Freisteller

Themengarten auf Dreiecksplatz geplant

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
Soll attraktiver werden: der K
Soll attraktiver werden: der Kalkhaldenpark in Würselen. Auf dem staubigen Dreiecksplatz sollen Blumenbeete angelegt Foto: Georg Pinzek

Würselen. Der Dreiecksplatz, ein zentrales Element der Neugestaltung der Kalkhalden, ist ursprünglich als Veranstaltungsort konzipiert worden. Doch wurde er bisher nur selten von Veranstaltern in Anspruch genommen.

Abgesehen vom Kalkhaldenfest zur Eröffnung der Anlage legte dort zweimal ein Jungenspiel sein Zelt. Einmal fand ein Trödelmarkt auf dem Platz statt.

„Erfüllt keine Funktion”

Die Aussteller bemängelten, dass er zu sehr abseits läge und daher die Besucherzahl zu wünschen übrig ließe. Es wurden schließlich für derlei Veranstaltungen andere Örtlichkeiten aufgesucht. Mehr und mehr reifte im Ausschuss für Technik, Gebäude und Flächenmanagement die Einsicht, dass der derzeitige Zustand für die Bürger unattraktiv sei. Dazu hieß es in der jüngsten Sitzung seitens der Verwaltung: „Er erfüllt keine Funktion und wird somit selten frequentiert, was im Gegenzug dazu führt, dass Vandalen die Abgeschiedenheit und Ruhe ?nutzten, um Sachbeschädigungen zu verursachen.”

Auch sei es häufig zu einer unsachgemäßen Entsorgung von Abfällen bis hin zum Einkaufswagen und zum Motorroller in der Teichanlage gekommen, die Handläufe und Sicherungsnetze entlang der kleinen Halde seien zerstört worden, Treppenstufen gestohlen worden. Die Verwaltung hält es auch angesichts der bald bezugsfähigen „Carpe Diem”-Wohnanlage für geboten, den Platz attraktiv zu gestalten, Publikum anzulocken und so auch dem Vandalismus entgegen zu wirken. Die Verwaltung: „Der Platz soll als Bindeglied zwischen Kaiserstraße und Recker-Park genutzt werden.”

Wie dieses gesteckte Ziel erreicht werden kann, dazu entwickelte Heinz Gerd Groten, Leiter des operativen Bereichs der Kommunalen Dienstleistungen Würselen (KDW), eine Konzeption, die er jetzt im Ausschuss vorstellte.

Fünf große Blumenbeete

Sie sieht die Anlage von fünf großen Blumenbeeten vor, in deren Bepflanzung sich die fünf Partnerstädte Würselens, Morlaix, Réo, Campagnatico, Ruichang und Hildburghausen widerspiegeln sollen. Dazu sollen sie mit landestypischen Pflanzen ausgestaltet werden.

Außerdem sollen Ruhebänke aufgestellt und Papierkörbe angebracht werden. Die von Groten ermittelten Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf 50.000 Euro. Es sei eine gute Idee, die Partnerstädte in Form von bepflanzten Beeten auf dem Platz aufleben zu lassen, lobte nicht nur der Vorsitzende des Ausschusses, Hans Göbbels, die vorgestellte Planung. Dass der vorhandene Teich in die Gesamtkonzeption einbezogen werden müsse, das betonten darüber hinaus die Sprecher der Fraktionen. CDU-Sprecher Joseph Bongard: „Der Teich darf nicht vergammeln.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert