Nordkreis - „Tanzende Stadt“: Tanzfestival begeistert Zuschauer

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„Tanzende Stadt“: Tanzfestival begeistert Zuschauer

Von: dag
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Die Passanten sind beeindruckt: Das Companie-Festival „Tanzende Stadt“ macht auch auf dem Fernind-Schmetz-Platz Station.

Nordkreis. Neugierig näherten sich bei herrlichem Spätsommerwetter kleine wie große Zuschauer. Es bot sich ihnen eine nicht alltägliche Situation. Ein Tanzfestival mitten in der Stadt. Immer den roten Schirmen nach hieß es, denn sie führten das Publikum von Station zu Station des Festival „Tanzende Stadt“ oder „Danse en Ville“.

Auftakt der Tanzperformance in Herzogenrath war am Ferdinand-Schmetz-Platz. Hier begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Theres Sobczyk Akteure und verweilende Passanten. Mitten auf dem Platz stand eine Ruhebank. Eigentlich ein netter Ort, an dem man mit seinen Kinder ein Eis schlecken oder sich einfach mal kurz ausruhen könnte.

Doch am Samstag wurde diese Bank Ort des Geschehens für die Tänzer, die an diesem Nachmittag den öffentlichen Raum eroberten. Die Akteure begeisterten mit einem abwechslungsreichen Programm in Straßen und auf Platzen wie dem Ferdinand-Schmetz-Platz, einem Parkplatz an der Wurm oder in einem Parkhaus - mal lustig, mal ernst, mal rhythmisch, mal poetischen, anmutig, spontan, mitunter auch skurril oder einfach nur schön.

Zu den Akteuren in der Rodastadt gehörten auch Schülerinnen vom Herzogenrather Gymnasium. Sie warteten mit einer Modern Dance-Choreographie mit Hip-Hop-Einlage zu „New York, New York“ auf. Einstudiert hatten die Mädels ihren Auftritt im Rahmen des Schulprogramms „Kulturrucksack“ der StädteRegion Aachen mit Irene Karhlbusch von der „Companie Irene K.“. Begleitet wurden die Gruppe vom Eurode Jugendorchester (EJO) unter der Leitung von Martin Eibach, dass zudem noch die südamerikanische „Fiesta Tropical“ zu Gehör brachte.

Das Festival „Tanzende Stadt“ feiert sein Zehnjähriges. Zur Geburtstagsfeier über drei Wochenenden im öffentlichen Raum waren Tanzensemble aus Belgien, Frankreich, Italien, Spanien, Tunesien und den Niederlanden eingeladen, die mit originellen, zeitgenössischen Tanzeinlagen überraschten.

Neben Herzogenrath gehörten noch sechs weitere belgische und deutsche Städte zum tänzerischen Rundgang - unter anderem Alsdorf, wo tags zuvor der Anna-Platz zur Open-Air-Tanzfläche umfunktioniert worden war. An Ecken, wo man es gerade nicht vermutete, tauchten Tänzer auf und verwandelten den Flecken für einen kurzen Moment in lebendige Kultur.

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