„Swim and Run“: Wettkampf aus zwei Disziplinen

Von: mabie
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Schwimmvermögen: Bei den Jüngsten gab es keine Wertung, dafür sorgten helfende Hände am Beckenrand für das Gefühl des „rettenden Ufers“.
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Ausdauer: Auch die erfahrenen Teilnehmer genossen bei angenehmem Laufwetter die zum ersten „Swim and Run“ gehörigen Strecken. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Breiter konnte das Lächeln von Dirk Ortmanns am Sonntag kaum sein. Denn der Mitinitiator des ersten „Swim and Run“ in Herzogenrath konnte gleich bei der ersten Auflage verkünden, dass es im nächsten Jahr weitergeht. „Wir kommen wieder, keine Frage“, sagte er am Rande des ersten Duathlon, der ihm als leidenschaftlichem Triathlet natürlich auch von der Organisation her lag.

Zwar musste das Team des Herzogenrather Schwimmvereins (HSV) das ein oder andere Mal etwas schwitzen, weil vor allem die Datenverarbeitung letztlich nicht ganz so funktionierte, wie sie eigentlich eingeplant war. „Aber unterm Strich hat beim ersten Mal alles super funktioniert“, so Frank Scheftner vom HSV weiter.

Bereits im Vorfeld hatten die Organisatoren sich der wahren Herkulesaufgabe gestellt, gleich 90 Starter auf verschiedenen Distanzen und in verschiedenen Altersklassen an diesem einen Sonntag an den Start und durch das Ziel zu bringen. „Wir brauchten dazu eine minutengenaue Planung, dazu mussten die Zeitnehmer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, natürlich war auch genug Platz nötig, damit die Aktiven sich in Ruhe für die zwei Disziplinen umziehen konnten und auch das Wasser und die Laufstrecke mussten gesichert werden“, so Anja Königs vom HSV.

Abends konnten sie und ihre Mitstreiter dann die Füße voller Genugtuung hochlegen, denn alles war noch besser abgelaufen als geplant. Vor allem die einzelnen Musikwünsche der Starter, die online vorab bei der Meldung angegeben werden konnten, um sich auch musikalisch so richtig zu motivieren, schlugen ein wie eine Bombe. „Mit der passenden Musikanlage war da beste Stimmung garantiert“, freute sich Königs.

Auch Schirmherr Dr. Manfred Fleckenstein freute sich über den gelungenen Verlauf der Veranstaltung, die im kommenden Jahr zum zweiten Mal stattfinden wird. Für die Sportler war es zudem eine interessante Sache. So konnten die Erfahreneren unter ihnen einmal ausloten, wie die körperliche Verfassung in der Frühphase der Saison ist.

Mehrkampfluft geschnuppert

Die ebenfalls gestarteten Freizeitsportler konnten sich gleich zum ersten Mal in die Kombination beider Disziplinen stürzen und so echte Mehrkampfluft schnuppern. Doch die Stars der Veranstaltung waren wohl die Jüngsten, was Dirk Ortmanns auch per Mikrofon verkündete. „Ihr seid die echten Perlen heute“, sagte er lachend.

Und für die Sechs- bis Neunjährigen war es teilweise ein echter Kampf, die Strecken zu absolvieren. Aber mit einer helfenden Hand am Beckenrand oder der lautstarken Unterstützung an der Laufstrecke war auch das kein Problem, sondern eine echte Freude, die Kinder bei einer für sie ungewöhnlichen Sportart zu beobachten.

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