Baesweiler - Summer Open Air mit 4500 Besuchern

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Summer Open Air mit 4500 Besuchern

Von: mas
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Schwarz vor Menschen: Bei Acts wie dem der Überraschungsband „Night in Paris“ (Bild) geht das Publikum begeistert mit. Foto: Sigi Malinowski
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Die Gruppe „Indigo“. Foto: Sigi Malinowski
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Der „Cocker von Aachen“: Alt-Meister Jupp Ebert. Foto: Sigi Malinowski
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Auch mit dabei: „Invisible Touch“. Foto: Sigi Malinowski
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sommer open air

Baesweiler. Als Heidemarie Ring - damals noch das Fräulein von Schwartzenberg - im zarten Alter von 15 Jahren zum „Ärzte“-Konzert wollte, legte der Papa sein Veto ein. „Du bist noch zu jung“. Das Mädel musste zu Hause bleiben und ihre Freundinnen ziehen lassen. 25 Jahre später wird der ganze Spaß nachgeliefert.

Im Kreise von gut 4500 Besuchern rockt Heidemarie Ring mit ihrem Mann Martin und einem Caipirinha in der Hand ab. Schnell ein Tänzchen eingelegt, die Stimmung ist fantastisch. Als die Sonne geht, wird es ein bisschen kalt beim Summer-Open Air nahe dem Carl-Alexander-Park. Aber Dreiviertel der Besucher stört das kaum. Denn das Musikprogramm ist grandios.

Zunächst warten Koordinator und Moderator Willi Köhnen und seine Mannschaft mit einer Überraschung auf: Die erst 15-jährige Alina Sebastian darf den „Warm Upper“ machen. Und das tut die junge Frau auch recht professionell. Einige Coversongs und die eigene Single „So, wie ich bin“ kommen an.

Das gilt auch für den Auftritt von „Indigo“. Man kann es „Heimspiel“ nennen, denn Drummer Pascal Krohn ist „ne Bosswiller Jung“. Er überzeugt mit seiner Crew. Ein bisschen Bruno Mars, ein bisschen Doobie Brothers, Amy Winehouse und Adele – die Mischung macht‘s. Dann kommt die Überraschungsband des Abends: „Night in Paris“. Die haben Zunder. Ein (Tanz)Ruck geht durchs Volk. Vermehrt schaukeln sich die Leute beim Discofox gegenseitig hoch, man rückt näher an die Bühne. „Night in Paris“ bieten ein „Pur“-Potpourri an und entfachen auch mit der Robbie-Williams-Nummer „Angel“ Riesenspaß beim Publikum. Andrea, Rob, Udo und Co. begeistern. Die große Kulisse scheint zu beflügeln.

Dann bewegen sich die Massen im unwiderstehlichen Genesis-Schritt: „I can‘t dance“ – jetzt wird’s richtig heiß, als die Profis von „Invisible Touch“ zur gemeinsamen Party bitten. Da hält es auch Willi Köhnen nicht mehr an seinem Mischpult. Er stürzt quasi auf die Bühne und singt einfach mit. Das geht unterhalb der Riesenbühne, auf der Festwiese ähnlich ab. Die Genesis-Tribute-Band animiert mindestens tausend Leute zum Mitsingen. Auch Anna Meyer und ihr Mann Peter gehören dazu. „Wir haben zwei erwachsene Söhne, die sind nicht hier, also machen wir jetzt richtig Party“, wird sich bei Freundin Tanja eingehakt und mitgetanzt. Weit nach Mitternacht steigt Jupp Ebert, der „Cocker von Aachen“ ganz sanft mit „N‘oubliez Jamais“ ins Konzert ein. Zuvor hatte Lolita Houben bereits mit einem halben Stündchen „Tina-Turner-Feuer“ die Party angeheizt. Nun ist, trotz zunehmender Kälte „Summer in the City“. Turner meets Cocker: Dieses Duo reißt mit. Den fulminanten Schlusspunkt setzen die „Wheels“. Tom Virt, der Geschäftsführer des Ausrichters, hat da schon lange sein Urteil gefällt: „Traumhaft, ich bin begeistert von dem, was hier passiert.“ So empfindet auch Heidemarie Ring: 25 Jahre später ist der Gram von damals dem tollen Konzert gewichen...

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