Suche nach britischem Bomber wird fortgesetzt

Von: Georg Schmitz
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Wolfgang Leucht (vorne) von der Stadt Geilenkirchen und Johannes Pantel sondieren das Kartenmaterial, bevor die Suche nach Soldatenstellungen startet. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Seit Tagen suchen VDK-Umbettungsexperte Volker Schneider und sein Team im Raum Geilenkirchen nach Gebeinen von im Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen Soldaten. Ihnen helfen der 61-jährige Stabsunteroffizier a.D. aus Meschede sowie die ehemaligen Soldaten Gefr. Johannes Pantel (46), OFw Michael Knappstein (37) und OLt (im aktiven Dienst) Mike Eckert (41).

Noch während das Quartett das Camp auf dem Rasengrundstück zwischen der alten Schule und dem Spielplatz aufbaute, gesellten sich einige Süggerather Senioren zu den Männern und vermittelten ihnen einen Eindruck vom Kriegsgeschehen, das sie als Zeitzeugen in jungen Jahren miterlebt hatten. Darunter auch Leo Comans (84) aus Gereonsweiler, der Volker Schneider von „der größten Panzerschlacht im Zweiten Weltkrieg im Raum Geilenkirchen, Apweiler, Immendorf” im Herbst 1944 berichtete.

„Wir wussten gar nicht richtig, wo die Front war, die Panzer kamen von allen Seiten den ganzen Tag über”, so Comans. Bis zum 8. November 1944 habe er in Prummern am Geschütz gelegen und dort einen großen Artillerieüberfall mitgemacht. Auch die anderen Senioren konnten dem Schneider-Team noch einiges erzählen.

Hinweis erhalten

Unsere Zeitung und Wolfgang Leucht vom Friedhofsamt der Stadt Geilenkirchen hatten zudem zwei Tage vor Eintreffen des Suchtrupps einen Hinweis auf ein abgestürztes Flugzeug bekommen. Der mit zwei Piloten besetzte britische Bomber, eine zweimotorige „Wellington”, soll auf einem Feld bei Süggerath zerschellt sein. Das in zwei Teile zerborstene Flugzeug soll nach Aussagen von Zeugen zwei Tage lang gebrannt haben und auch heute noch dort unter der Erde liegen.
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