Würselen - Stefan Sulke: Konzert und Ausstellung in Würselen

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Stefan Sulke: Konzert und Ausstellung in Würselen

Von: ehg
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Autogramm-Jägerinnen im Einsatz: Stephan Sulke erülffte bei der Vernissage im Alten Rathaus Würselen gerne die Wünsche der Damen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Stefan Sulke, der 1943 in Shanghai geborene Schweizer Sänger, Komponist, Texter, Keyboarder und Gitarrist, auch ein Maler?

Seit dem Jahre 2002 - zwei Jahre zuvor war er nach rund 20-jähriger Abstinenz wieder auf die Bühne zurückgekehrt- „outet” er sich auch als bildender Künstler.

Einblick in dieses Genre kreativen Schaffens gewährt eine Ausstellung, der derzeit im Alten Rathaus an der Kaiserstraße gezeigt wird.

Eröffnet wurde sie im Beisein des vielseitigen Künstlers, der 1982 als Sänger mit dem Lied „Uschi” seinen bisher größten Erfolg feierte, anlässlich eines Konzertes. Damit feierte das Alte Rathaus eine Premiere: Es bot Konzert und Ausstellung in einer Person.

In diesen Genuss kam der Künstler Stefan Sulke selbst auch zum ersten Male, wie er offen im Gespräch mit unserer Kultur-Redakteurin Sabine Rother gestand. Seine hintergründige Schlitzohrigkeit kam beim Interview mit Rother ins Spiel, als sie ihn, bezogen auf die Ausstellung, nach seinem Frauenbild fragte.

„Ich bin seit 40 Jahren mit einem Terroristen verheiratet”, lachte er in sich hinein, um ernsthaft hinzu zu fügen: „Ich bin ein großer Bewunderer von Frauen.” Weiter: „Sie sind stärker als Männer, sie zeigen es nur nicht.”

Dass Stefan Sulke in den zwei Jahrzehnten seiner Abwesenheit von der Bühne eine Fan-Generation verloren gegangen sein könnte, darauf reagierte er gelassen.

„Ich habe keine Generationenprobleme”, sagte er. Seine Fans dürfen sich nunmehr auf das neue Album „Mensch ging das aber schnell...” des Liedermachers und Sängers, der 2005 zusammen mit Christian Berg das Kindermusical „Heidi” geschrieben hat, freuen, die am 1. April erscheint. Mit „Enten hätte ich züchten sollen!” lieferte er schon bei der Vernissage eine erste Kostprobe ab.

Die Ausstellung kann bis zum 30. April einer kritischen Würdigung unterzogen werden. Geöffnet ist sie dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 13 Uhr.

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