„Stand up for their rights”: Ausstellung von INK Sonntag-Ramirez Ponce

Von: Nina Krüsmann
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Vor einem beeindruckenden Werk: Künstlerin INK Sonntag-Ramirez Ponce, Father Shay Cullen, Herbert und Marianne Schmerz und Reinhard Granz. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. „Stand up for their rights” heißt die 35. Ausstellung „Künstler für Malabon“ auf Burg Rode. Künstlerin INK Sonntag-Ramirez Ponce zeigt noch bis 3. Dezember ihre Werke und unterstützt damit die Arbeit der seit 30 Jahren bestehenden Projektgruppe Malabon und Dritte Welt.

INK möchte mit ihrer Kunst für die Rechte der Kinder auf den Philippinen eintreten, auf Kinderprostitution, Straßen- und Knastkinder aufmerksam machen. „Wir schätzen uns glücklich, mit INK eine herausragende Künstlerin zu präsentieren, die mit ihren Zeichnungen das ausdrückt, wofür unsere Arbeit seit 30 Jahren mit den Projekten in den Slums von Malabon und Tondo und auf der Insel Bohol steht“, betonte Herbert Schmerz von der Projektgruppe.

Mit Stolz begrüßte er im Rahmen der Vernissage auch den designierten Träger des Euriade-Menschenrechtspreises, der Martin-Buber-Plakette 2017, Father Shay Cullen von der Preda Foundation auf den Philippinen. Mit seiner Organisation arbeitet die Projektgruppe seit Jahren über den Verkauf von fair gehandelten Mango-Produkten und den Theateraufführungen der Akbay Theatre Group eng zusammen.

Die ausgestellten Zeichnungen von INK sind eine Leihgabe aus deren Sammlung der Kreissparkasse Gelnhausen. Die Ausstellung wird ergänzt durch weitere Arbeiten der Künstlerin zum Thema Kinderrechte.

Internationale Kunstpreise

„Von Kind an drückte sich die Künstlerin zeichnerisch und malerisch aus. Es ist ihr ein wenig in die Wiege gelegt, denn auch ihre Eltern sind beide kreativ veranlagt. Doch niemals hätte sie den Umgang mit Stift und Pinsel zum Beruf gemacht, wenn ihr Ehemann ihr nicht zum 40. Geburtstag eine Besprechung in einer namhaften Galerie in Frankfurt am Main geschenkt hätte“, erzählt Schmerz.

Nach dem Besuch wusste INK, wie es weiter geht. Nur zwei Jahre später wurde sie mit ihrem ersten internationalen Kunstpreis ausgezeichnet. Heute arbeitet INK als mehrfach international und national ausgezeichnete freischaffende Künstlerin in ihrem Atelier in einer alten Tabakfabrik im hessischen Spessart und in Andalusien. Ihre vielen Kunstprojekte verbinden Menschen von New York bis Manila.

Schmerz dankte seiner Ehefrau Marianne und Reinhard Granz für die Unterstützung im Hintergrund und seiner Tochter Silke, die mit viel Liebe zum Detail die Flyer und Plakate für die Malabon-Schauen gestaltet. Thomas Jakob Schneider, der als Solist sowie mit seiner Gruppe „Needle and Swords“ und klassischer Gitarrenmusik schon mehrere Malabon-Veranstaltungen bereichert hat, begeisterte auch diesmal das Publikum. Er hatte eigens das Lied „Caledonia“ neu getextet. Gesang von Jasmine Gonzaga, die als Kind mit ihrer Mutter den Weg aus Malabon in die Region Aachen gefunden hat, rundete die Ausstellungseröffnung ab. Viele Besucher haben in allen den Jahren noch keine Ausstellung versäumt.

Die Schau unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Christoph von den Driesch ist werktags von 17.30 bis 20 Uhr, samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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