Stadtplanung: Die Kräfte besser konzentieren

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Würselen. Zu den Diskussionen um den Bardenberger Standort des Medizinschen Zentrums (MZ) und der Entwicklung des Stadtteils nimmt Hans Carduck, FDP-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender Stadtentwicklungsausschusses, Stellung.

„Nun soll der Stadtteil Bardenberg Richtung L 223 erweitert und die landwirtschaftlichen Flächen einer Wohnbebauung zugeführt werden. Jeder Stadtplaner weiß, dass es aus städteplanerischen Entwicklungsgründen nicht sinnvoll ist, eine Stadt am Rande weiter zu entwickeln,“ sagt Carduck.

„Wir befürworten eine innerörtliche Entwicklung in Bardenberg; hier vor allen Dingen der Bereich Am Kaiser (Parkplatzgelände und altes Schulgebäude), wie bereits von der Kooperation mehrfach angemahnt, zu einem Multifunktionsplatz mit Nahversorger und Wohnbebauung neu zu gestalten.“

Würselen müsse sich mit allen Stadtteilen nach innen und sich nicht von den Außenrändern aus entwickeln. Am Beispiel des „vollmundig versprochenen“ Parkplatzes, der auf dem Singer-Gelände eingerichtet werden sollte und scheiterte, weil man mit dem Eigentümer der Flächen keinen Kontakt diesbezüglich aufgenommen habe, will Carduck deutlich machen: „Hier wie auch in Bardenberg sollen Grundstücke vermarktet werden, die sich nicht im Eigentum der Stadt bzw. der SEW befinden.

Die meisten Initiativen der Stadtentwicklung Würselen, wie zum Beispiel Kapellenfeldchen, Entwicklung Singer-Gelände, Bebauung Morsbacher Straße und noch mehr, wurden leider nicht von der Verwaltung, sondern von der Politik angeschoben. Für uns ist es daher besonders wichtig, dass nun alle Kraft der Verantwortlichen in die Entwicklung der Innenstadt, hier Singer-Gelände, und die Weiterentwicklung der Gewerbeflächen im Aachener-Kreuz gesteckt wird. Die bereits angeschobene Entwicklung in Broichweiden (Markt) darf nicht aus den Augen gelassen werden.“

Zum Vorschlag des Technischen Beigeordneten Till von Hoegen, dass die Städte Würselen, Herzogenrath und Alsdorf stärker kooperieren sollten, bemerkt Carduck: „Die FDP-Fraktion fordert schon seit Jahren Synergieeffekte innerhalb der Städteregion bzw. früher des Kreises Aachen zu nutzen. Die eventuell mögliche Zusammenarbeit mit den Städten Herzogenrath und Alsdorf in Sachen Winterdienst bzw. Gebäudemanagement und Stadtentwicklung sind aus unterschiedlich strukturierten Dingen unseres Erachtens nicht umsetzbar.“

Ackerflächen

Zum Standort Birk bemerkt Carduck: „Was sollte dort in den letzten 20 Jahren von den ein oder anderen Verantwortlichen nicht schon alles geplant und umgesetzt werden. Erinnert sei an die Ansiedlung der Firma Heidelberger Druck, das gemeinsame Schwimmbad, Verwaltungen, Autohäuser und vieles mehr. Die Ackerflächen werden uns wohl noch lange erhalten bleiben.“

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