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Stadtjugendring legt großen Wert auf Ausbildung von Jugendleitern

Von: eli
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Erfahrungen fürs Leben: Für
Erfahrungen fürs Leben: Für die Jugendleiter ist die Ersthilfe eine äußerst sinnvolle Pflicht. Foto: Elisa Zander

Herzogenrath. Sie sind ein wichtiger Baustein für die Jugendarbeit der Stadt: Die Jugendleiter der vielen Vereine, Verbände und Gruppen, die Jugendarbeit durchführen und unterschiedliche Angebote für Kinder und Jugendliche bereithalten.

Pfadfinder, Naturfreunde, Ferienspiele, Messdiener - eine Vielzahl der Gruppen ist im Stadtjugendring zusammengeschlossen.

Doch um die Arbeit eines Jugendleiters ausüben zu dürfen, muss eine dreizügige Ausbildung absolviert werden: Die Basis besteht aus einem Kurs, der sowohl vom Jugendamt der Stadt, der VHS oder den großen Verbänden angeboten wird. Hinzu kommen fachliche Fortbildungen, die von den jeweiligen Trägern gewählt und auf spezifische Themen abgestimmt sind.

Der letzte Baustein ist ein Erste-Hilfe-Kurs. „Es reicht nicht, einen Grundkurs zu machen und sich dann nie wieder damit auseinanderzusetzen”, betont Franz-Josef Kempen, Vorsitzender des Stadtjugendrings. So legt er Wert darauf, alle zwei Jahre einen acht Doppelstunden umfassenden Kurs anzubieten, der durchweg von vielen Jugendleitern angenommen wird.

Ein Nagel im Bein

24 Jugendleiter sind an diesem Abend ins Pfarrer-Emonds-Haus gekommen, um unter professioneller Anleitung von Ruth Becker von den Maltesern ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. „Und das ist in der Realität auch gefragt”, erzählt Franz-Josef Kempen, „wir haben schon die tollsten Dinge erlebt.” Und nennt Beispiele, die von Platzwunden über Schnitte bis hin zu einem Nagel im Bein reichen. Die Jugendleiter nicht auf sich allein gestellt lassen, sondern ihnen optimale Voraussetzungen für ihre ehrenamtliche Arbeit zu schaffen, darauf legt der Vorsitzende großen Wert.

Die Jugendlichen sind motiviert, „mit viel Elan bei der Sache und stellen viele Fragen”, erzählt Ruth Becker. Seit zwei Jahren bietet sie die Kurse an und vermittelt das Wissen gern. Und die Jugendleiter? Die begeistern sich für ihre Arbeit - unabhängig, ob sie gerade erst anfangen oder schon Jahre dabei sind.

Ein Engagement, das für Tobias Almstedt, der bei den Messdienern St. Jakobus seit zwei Jahren als Jugendleiter tätig ist, selbstverständlich ist: „Jeder tut etwas für das Ganze, nimmt auf die anderen Rücksicht. So sammeln wir alle neue Erfahrungen, die für das ganze Leben wichtig sind.”
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