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Stadt-Schülervertretung plant schulübergreifende Disko

Von: est
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Vor der großen Party: Die Sch
Vor der großen Party: Die Schülerinnen sorgen für die passende Deko. Bei den Vorbereitungen packen alle gerne mit an. Foto: Elena Stiebler

Würselen. Luftschlangen und Lichterketten werden aufgehängt, dekoriert und schwarze Luftballons aufgepustet. Das Foyer der Realschule in Würselen wird in die Farben Weiß und Schwarz getaucht.

„Dieses Jahr lautet das Thema Black and White”, sagt Thomas Averkamp, SV-Lehrer der Realschule. „Bis zu 300 Schüler werden da sein”, schätzt sein Kollege Thomas Scharnhorst von der Hauptschule.

Die Schüler-Vertretungen (kurz SV) des Heilig-Geist-Gymnasiums, des städtischen Gymnasiums, der Realschule, der Hauptschule und der Albert-Schweizer-Schule haben gemeinsam in der Stadt-SV schon viele Aktionen gestartet. „Die Stadt-SV besteht aus zwei bis drei Vertretern der Schulen und einem Lehrer. Wir treffen uns etwa drei Mal im Jahr und besprechen schulübergreifende Themen”, erklärt Vera Hendrigs (17), SV-Schülerin des HGG.

„Nach diversen Schlägereien, bei denen die Schulform anscheinend ausschlaggebend war, hat sich vor drei Jahren die Stadt-SV gegründet, denn Schüler beklagten zunehmend die Vorurteile, die sich zwischen den Schülern der einzelnen Schulformen, entwickelten”, sagt Bernhard Wiesemann, SV-Lehrer am städtischen Gymnasium.

Burcu Cakir (16), Schülerin der 10b der Hauptschule erklärt: „Dadurch, dass die Fünft- und Sechstklässler etwas zusammen machen, bleiben Freundschaften aus der Grundschule bestehen.” Mittlerweile gebe es keine Schlägereien mehr, erzählt die Schülerin.

„Berührungsängste werden abgebaut”, berichtet Beatrix Scheffer-Löchte, SV-Lehrerin am städtischen Gymnasium. „Die Schüler grüßen sich, wenn sie sich zum Beispiel auf der Straße begegnen.” Wichtig sei auch, dass sich die Lehrer untereinander kennenlernen, betont Wiesemann.

Den Helfern macht die Veranstaltung trotz mühsamen Vorbereitens viel Spaß. „Das ist ja nicht nur eine Veranstaltung für die Unterstufe, sondern auch für die Größeren. Hier stellen wir gemeinsam etwas auf die Beine”, erklärt Scheffer-Löchte. „Doch eigentlich geht es hier um die fünften und sechsten Schuljahre, für die ist diese Party eigentlich geplant”, sagt Benedikt Hennig, Lehrer des Heilig-Geist-Gymnasiums.

Betüä Cakir (16) und Melike Boyraz (15) gehen gemeinsam in die 10b der Hauptschule. Sie freuen sich auf die Party. „Wir haben uns freiwillig gemeldet, um zu kellnern.”
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