Alsdorf - Stadt Alsdorf investiert rund 170.000 Euro in Hackschnitzelanlage

Stadt Alsdorf investiert rund 170.000 Euro in Hackschnitzelanlage

Von: Stefan Schaum
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Moderne Brenntechnik: Heizungsbauer Egidius-Bert Mennicken demonstriert die Arbeit der Hackschnitzelheizung im Luisenbad. Foto: S. Schaum

Alsdorf. Angenehm warm soll das Wasser im Becken des Alsdorfer Luisenbads auch zukünftig sein. Bloß in dessen Keller ist es ab sofort deutlich kühler. Denn eine neue Hackschnitzelheizung hat ihre in die Jahre gekommene Vorgängerin abgelöst und soll das Bad energieeffizienter und günstiger auf Betriebstemperatur bringen.

Strahlte die 1999 eingebaute Heizungsanlage noch recht viel Wärme in ihre direkte Umgebung und über den Schornstein ab, ist das neue Modell deutlich besser gedämmt. „Seit damals gab es einen Quantensprung in Sachen Technik“, sagte bei der gestrigen Vorstellung Christian Lahey vom Ingenieurbüro „Inco“.

Als das Bad 1998 modernisiert wurde, sei das „geradezu eine Pionierleistung“ gewesen. Damals wurde schon beinahe ein Passivhausstandard erreicht“. Nun hat die Stadt noch einmal investiert. Rund 170.000 Euro kostet die neue Heizungsanlage, die laut Heizungsbauer Egidius-Bert Mennicken „gut 30 Prozent weniger verbrauchen“ wird. Das auch, weil sie bedarfsgerechter gesteuert werden kann und auch einmal runterfährt, wenn weniger Leistung benötigt wird.

Bürgermeister Alfred Sonders begrüßte am Dienstag den gelungenen Umbau. Der passe hervorragend zum jüngst vorgestellten Klimaschutzkonzept für die Stadt. „Wir gehen gern mit gutem Beispiel voran und wollen zeigen, wie Energie heutzutage klimabewusst erzeugt werden kann.“

Unterm Strich ist es aber vor allem eine Investition in die Zukunft des Bades, das die Stadt nach wie vor teuer zu stehen kommt. Rund 560.000 Euro Zuschuss benötigt es pro Jahr. Da ist es wichtig, die Energiekosten möglichst gering zu halten. Sonders: „Solch eine Anlage ist nicht zuletzt auch ein wichtiger Beitrag, um das Bad auf möglichst lange Sicht in Betrieb halten zu können.“

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