Alsdorf - St. Cornelius: Restaurierung ist sehr gut gelungen

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St. Cornelius: Restaurierung ist sehr gut gelungen

Von: jope
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Alsdorf. Die katholische Pfarrgemeinde St. Cornelius hat am Vorabend des Hochfestes Pfingsten in einer sehr gut besuchten Dankmesse die erfolgreiche Renovierung ihres Hoengener Gotteshauses gefeiert.

Der Kirchenchor St. Cornelius gestaltete die Messe musikalisch, die Gemeinde sang zu mächtigen Orgelklängen altbekannte Pfingst- und Marienlieder. Zelebriert wurde die Eucharistie als traditionelles, festliches Drei-Herren-Hochamt: mit Generalvikar Manfred von Holtum, dessen Studienfreund Pfarrer Heribert Brendt und Pater Friedrich Siegers.

In seiner Predigt stellte Generalvikar von Holtum die Frage: „Lohnt sich so eine Renovierung angesichts rückläufiger Kirchenbesucherzahlen?” Die Antwort, so der Festprediger, lieferten die Geschichte der Pfarre St. Cornelius (sie geht bis ins 12. Jahrhundert zurück) und „die Steine”. Der Granit-Altar und das Blaustein-Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert wiesen auf die Sakramente des Heiligen Geistes (Firmung und Taufe). Gerade das Pfingstfest gebe Anlass zur Hoffnung, dass trotz aller Krisen auch zukünftig der Heilige Geist auf die Geschichte der Kirche und der Pfarre St. Cornelius einwirke. Generalvikar von Holtum sagte: „Die bisherigen Gotteshäuser in St. Cornelius waren über Jahhrunderte Orte der Zuflucht, des Trostes und der Gemeinschaft. Die jetzt in neuem Glanz strahlende Kirche wird dies bleiben. Sie bietet den Gläubigen ein festes Dach über Kopf und Seele.” Zu Beginn des Festhochamtes hatte Roswitha Söndgen im Namen der ganzen Pfarre den Initiatoren der ersten Kirchen-Innenrenovierung seit 25 Jahren gedankt. Demnach ging die Idee zur Erneuerung unter anderem von Innenbemalung und Beleuchtung nicht von einem bestimmten Kirchengremium aus, sondern von einer Schar engagierter Hoengener Katholiken mit Kathrine Schwinges an der Spitze.

Beim Pfarrempfang im Pfarrheim St. Cornelius dankte Festredner Heinz Sauer neben dem engagierten Pfarrteam der Bauabteilung des Bistums, dem Architekten Dieter Philipp (Aachen) und dem Hoengener Heimatforscher Peter Weyers. Letzterer hat eine Foto-Ausstellung zusammengetragen. Sie ist in den nächsten Wochen in der Kirche St. Cornelius zu sehen und beschäftigt sich auch ausführlich mit den in der Hoengener Pfarrkirche aufbewahrten Reliquien der Mauretanischen Märtyrer (römische Legionäre, die wegen ihres christlichen Glaubens hingerichtet wurden). Sie wurden einst von Duckweiler - einer „Wüstung”, einem einst zwischen Hoengen und Bettendorf gelegenen, untergegangenen Ort - nach Hoengen gebracht.
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