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St.-Andreas-Kirche: Platz mit imposantem Blickfang

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
Kirchvorplatz
Vor der Axt gerettet: Die alte Linde auf dem neuen Kirchvorplatz fügt sich harmonisch in den moderne Gestaltung ein. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Um die alte Linde wäre es wirklich schade gewesen. Denn der Baum auf dem Vorplatz der Settericher St.-Andreas-Kirche ist nicht bloß älter als das Gebäude hinter ihm. Nach dem Umbau der Außenfläche ist er jetzt vor allem ein noch beeindruckenderer Blickfang als zuvor.

In der Dämmerung wird das üppige Geäst imposant angestrahlt – und in der Dämmerung wurde jetzt die Eröffnung des Platzes gefeiert, die zugleich das Ende des Umbaus der Settericher Hauptstraße markierte.

In vier Bauabschnitten ist die Straße umgestaltet worden. Alles unter dem Dach und gefördert im Projekt „Soziale Stadt Setterich-Nord“. In den letzten größeren Bauabschnitt, der ab Höhe Sparkasse bis kurz hinter die Einmündung An der Burg führt, flossen allein 344.000 Euro, zu insgesamt 60 Prozent von Land und Bund getragen. Insgesamt kostete der Ausbau der Straße rund zwei Millionen Euro – inklusive dem Marktplatz und dem Bereich neben der Sparkasse. Was noch aussteht sind Ergänzungsarbeiten im Bereich von der Kirche bis zur Bahnstraße.

Lichtanlage in Aktion

Mit 240.000 Euro schlugen der Platz vor St. Andreas und der Ausbau eines Teils des Gehwegs Richtung Rathaus zu Buche. Plus 100,000 Euro für die Beleuchtung. Auch um die Lichtanlagen in Aktion zu demonstrieren, hatten die Stadt und die Pfarrgemeinde die Eröffnung in die Abendstunden gelegt.

So gab es feinen Lichterglanz zu Glühwein und Gulaschsuppe. Und einen zufriedenen Pfarrer Ferdi Bruckes. „Mir hat es während der Bauphase richtig Spaß gemacht, zu beobachten, was sich hier so alles tut“, sagte er. Und das Ergebnis? Kann sich sehen lassen. „Das ist ein Platz geworden, der vor allem im Sommer richtig zum Verweilen einladen wird.“

Moderne architektonische Elemente wie die „Sitzkuben“ treffen dort auf den alten Baum, der in der Ursprungsplanung eigentlich der Axt hätte zum Opfer fallen sollen wie zwei weitere kleinere neben ihm, die tatsächlich entfernt wurden. Dass die Linde in einer erweiterten Planung erhalten wurde, wurde am Abend begrüßt. Und weitere besondere Akzente wurden bei der Gestaltung an der Hauptstraße ebenso gesetzt, wie punktuelle Begrünungen und eine historische Wasserpumpe, für die der Geschichtsverein Setterich sich stark gemacht hatte.

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