Alsdorf - Sportanlage steht im Fokus beim Vereinszoff

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Sportanlage steht im Fokus beim Vereinszoff

Von: Holger Bubel
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Hat auch schon bessere Zeiten gesehen, als auf der Anklage „Am Göbbelsstadion” noch die Viktoria Alsdorf spielte: Heute ist die Tribüne so marode wie das Vereinsheim und das Sportgelände. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Unwirtlich ist es auf den Fußballplätzen am Göbbelsstadion: Der Rasenplatz ist holprig, die Asche „im Käfig” durchwachsen von Pflanzen und Wildkräutern. Die alte Tribüne, in der Vergangenheit oft gut gefüllt, wenn Viktoria Alsdorf in höheren Ligen zum Spiel bat, ist verrottet.

Nicht besser sehen das alte Vereinsheim und Umkleideräume aus. Schwer zu glauben, dass diese Orte schon in der kommenden Woche zum Streitobjekt werden könnten. Denn dann lädt Bürgermeister Alfred Sonders die beiden zerstrittenen „Parteien”, den Hauptvorstand von Blau-Weiß Alsdorf und den neu gegründeten JSV Alsdorf zum Gespräch. Hauptthema: Wer darf die Plätze nutzen, und wie oft?

Die Positionen sind klar: „Wir haben unmittelbar nach der Neugründung einen Antrag bei der Stadt auf die Nutzung der Plätze gestellt”, sagt das Vorstandsmitglied des neuen JSV, Norbert Kazmierzak. „Wir werden auch weiterhin bei Blau-Weiß eine Jugendabteilung haben und nicht auf die Plätze verzichten”, betont Günter Beckers, Vorsitzender des Hauptvereins.

Nicht ausschließen möchte er gar, dass die Senioren zukünftig von der Sportstätte „Am Klött” an der Gesamtschule, Trainings- und Spielbetrieb an die alte Wirkungsstätte der Viktoria verlegen. Denn hinter vorgehaltener Hand weiß es jeder, dass seit rund sechs Jahren der „Kunstrasenplatz” im Schatten der Halle Nord nicht mehr gefahrlos bespielbar ist.

Und auch in naher Zukunft wird sich an diesem Zustand nichts ändern: „Eine Sanierung des Platzes ist in der Finanzplanung bis 2013 nicht berücksichtigt”, sagt Hubert Sieprath, Leiter des Regiebetriebs Sport. Und: „Auf dem Platz wurde bisher gespielt, wird derzeit gespielt und wird auch in Zukunft gespielt.”

Sieprath macht klar, dass man die jeweiligen Bedarfe ganz genau prüfe, wie viele Spieler und Mannschaften in den Vereinen gemeldet seien, schließlich würden durch die Trennung nicht mehr Teams entstehen.
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