SPD und UWG bedauern Würselener „Schwampel”-Kurs

Von: Georg Pinzek
Letzte Aktualisierung:

Würselen. Mit einer Mischung aus Verwunderung und Bedauern reagierten Sprecher von SPD und UWG darauf, dass die Grünen sich für eine „Schwampel” entschieden haben. Aber von der sich abzeichnenden Jamaika-Kooperation (so wird ein schwarz-gelb-grünes Bündnis auch bezeichnet) wollen sich sowohl die Sozialdemokraten als auch die Unabhängige Wählergemeinschaft nicht irritieren lassen.

Beide Gruppen propagieren einen Politikwechsel in der Stadt, den sie gemeinsam mit Bürgermeister Arno Nelles (SPD) vollziehen wollen. Die Akteure des Jamaika-Bündnisses laden sich gleichfalls dazu ein.

Für SPD und UWG ist es paradox, dass der einzige Wahlverlierer, die CDU sich als Wortführer einer Mehrheit verstehen wolle und die Grünen offensichtlich bei der FDP mit ihren Privatisierungsplänen für das Alte Rathaus sowie der kategorischen Absage an eine Marktbebauung große Übereinstimmungen finden könnten. Gespannt sind daher SPD und UWG auf den Kooperationsvertrag. Die CDU hat im Rat 13 Sitze, Grüne und FDP jeweils fünf. SPD hat 14 Stadtverordnete, die UWG sieben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert