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SPD sieht Offene Ganztagsschule bedroht

Von: bea
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Herzogenrath. Einen Brandbrief hat die SPD an die rotgrüne Landesregierung geschrieben. Sie sieht das „Erfolgsmodell Offene Ganztagsschule“ (OGS) in Herzogenrath gefährdet.

Die Gründe: Es gebe seitens des Landes keine verbindlichen Qualitätsstandards, was Anzahl und Qualifikation des Personals, Raumkonzept und Ausstattung angehe. In Herzogenrath werde zwar versucht, mit einem so genannten „Qualitätszirkel“ Kriterien zu entwickeln und festzuschreiben, was aber nur eine Hilfskonstruktion sein könne. Zudem müssten dringend die Landeszuschüsse erhöht werden, zumindest angepasst an Lohn- und Preissteigerungen.

Rodas SPD bittet die Genossen im Land, einen Antrag auf eine jährliche Steigerungsquote des Zuschusses pro OGS-Kind in den Landtag einzubringen.

Zuge der 9. Schulrechtsänderung hat sich die SPD überdies an NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann gewandt, denn verstärkt gebe es Unsicherheiten bei der Umsetzung der geforderten Inklusion in der OGS. Morgens würden förderbedürftige Kinder im Schulunterricht durch speziell ausgebildete Einzelpersonen betreut, erläutert Schulausschussvorsitzender Bruno Barth auf Anfrage. Am Nachmittag in der OGS könne das aber nicht geleistet werden. Dies führe dazu, dass OGS-Träger solche Kinder vermehrt ablehnen müssten, um die weitere pädagogische Arbeit vertretbar leisten zu können. Die SPD bittet Löhrmann daher um die Entwicklung von Lösungen in Zusammenarbeit mit den Kommunen und den OGS-Trägern.

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