Alsdorf - SPD-Chef Hans-Peter Thelen kritisiert CDU und Grüne

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SPD-Chef Hans-Peter Thelen kritisiert CDU und Grüne

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Alsdorf. Hans-Peter Thelen, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Alsdorf, nimmt Stellung zu unserem Bericht „Ärger um Ratssitzung nach Fußballspiel am Freitag“ (Ausgabe vom 2. Juli) und kritisiert einen Vorstoß der Fraktionsvorsitzenden Franz Brandt (CDU) und Horst-Dieter Heidenreich (Grüne).

„Das Verhalten von CDU und Grünen im Alsdorfer Stadtrat ist beschämend. Alsdorf hat eine dramatische Haushaltssituation zu bewältigen, die die Stadt an den Rand der Handlungsunfähigkeit bringt. Die Opposition verlangt eine Sondersitzung des Stadtrates. Und dann beschwert sie sich ein paar Tage später darüber, dass der Bürgermeister die Sondersitzung für den Tag festsetzt, an dem die deutsche gegen die französische Fußball-Nationalmannschaft spielt“, zürnt der Sozialdemokrat, der seinen Parteifreund Bürgermeister Alfred Sonders in Schutz nehmen will: „Plötzlich kümmert CDU und Grüne nicht mehr, was sie am Freitag letzter Woche mit dem Bürgermeister vereinbart hatten. An diesem Freitagmorgen hatte der Bürgermeister nach Prüfung der Terminlage den jetzigen Freitag für die Sondersitzung vorgeschlagen. Und obwohl dies ein ungünstiger Termin sei, darüber waren sich alle einig, stimmten CDU und Grüne dem Termin zu.“

Problemlösungskompetenz

Getreu dem Motto „Was stört mich mein Gerede von gestern“ würden CDU und Grüne nun plötzlich die Sorge umtreiben, dass durch das Public Viewing neben dem Rathaus Ratsvertreter und interessierte Bürger Schwierigkeiten haben könnten, in den Ratssaal zu kommen. Besorgniserregend ist in Wahrheit, wenn Ratsfraktionen ein Fußballspiel und die mögliche Auswirkungen eines Public Viewings wichtiger sind als die Auswirkungen eines von der Stadt unverschuldeten Finanzlochs.

„CDU und Grüne setzen sich dem Verdacht aus, eine Politik der Beliebigkeit zu machen. Da kann man nur von Glück reden, dass Alsdorf in dieser finanziell schweren Situation einen Bürgermeister wie Alfred Sonders hat. Nicht ohne Grund haben fast drei Viertel der Wählerinnen und Wähler diesem Bürgermeister bei der Kommunalwahl am 25. Mai ihre Stimme gegeben. Und nicht ohne Grund haben sie ihm eine stabile Mehrheit im Stadtrat zur Seite gestellt“, führt Thelen ins Feld.

Was Alsdorf jetzt brauche, sei nicht Politik nach Beliebigkeit, sondern Verlässlichkeit und Problemlösungskompetenz.

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