Herzogenrath - Spatenstich für Kinderspielplatz am Bergbaudenkmal

Spatenstich für Kinderspielplatz am Bergbaudenkmal

Von: Hanna Sturm
Letzte Aktualisierung:
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Spatenstich: Das erste Stück vom Sandkasten: Bürgermeister Christoph von den Driesch beim ersten Spatenstich für den neuen Kinderspielplatz im Besucherzentrum Adolf Merkstein. Foto: Hanna Sturm

Herzogenrath. Richtig ins Schwitzen geriet Christoph von den Driesch beim ersten Spatenstich für den Kinderspielplatz am Bergbaudenkmal Adolf, was nicht nur am Wetter und dem harten Boden gelegen hat, sondern vor allem an dem Personenbeförderungswagen einer Grubenbahn, der mit einem großen Kran und tatkräftiger Unterstützung des Bürgermeisters auf den Gleisen platziert werden musste.

Zwei originale Personenwagen, die früher in den Zechen Emil Mayrisch und Anna im Einsatz waren, und die dazu gehörige Lok schmücken schon den neuen Kinderspielplatz, der das Besucherzentrum im Grube-Adolf-Park in Merkstein komplettieren soll.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, eine Institution aufzubauen, die sich nicht nur um den Bergbau kümmert, sondern auch um außerschulische Bildung und ansprechende Freizeitmöglichkeiten”, fand Christoph von den Driesch lobende Worte für die vielen freiwilligen Helfer, bevor er den ersten Spatenstich für den neuen Sandkasten vornahm.

Über ein Jahr lang hatten Vereinsmitglieder an jedem Sonntag Kuchen verkauft, der Erlös von rund 15.000 Euro fließt komplett in den Bau des Spielplatzes. „Für diese Summe sind schon einige Kuchen gebacken worden. Diesen Einsatz kann man nicht zu hoch loben”, sagt der stellvertretende Vorsitzende Manfred Fecke.

Auch Hans-Joachim Helbig, der Vorsitzende des Vereins, bedankte sich bei allen Sponsoren und fleißigen Helfern, besonders Peter Waliczek habe immer als Antreiber und Ideengeber fungiert.

Zunächst wird die Rasenfläche, die direkt an die Terrasse des „Büdchens im Park” angrenzt, als Spielplatz für Kleinkinder mit Sandkasten und Schaukel gestaltet. Natürlich soll dabei auch ein bergmännischer Charakter geschaffen werden, wofür auch die bereits aufgestellte Grubenbahn sorgen wird.

Außerdem wäre es zum Beispiel möglich, die Schaukel in Türstockform zu bauen, also einer im Bergbau üblichen Tunnelabstützung nachempfunden. Langfristig plant der Verein, auf der bisher ungenutzten, 2500 Quadratmeter großen Fläche einen Abenteuerspielplatz zu bauen, auf dem sich auch ältere Kinder vergnügen können.
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