„Soziale Stadt Setterich“: Treffpunkte im Grünen und genug Parkraum

Von: mas
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Großes Interesse: Erster Beigeordneter Peter Strauch und Ute Fischer (v.r.) vom DRK-Stadtteilbüro erläutern, wie die nächsten baulichen Schritte im Gebiet Setterich Nord aussehen werden. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Die Blicke wirkten zufrieden. Ute Fischer und Feride Demirci hakten Punkt für Punkt an mehreren großen Tafelschreibblöcken ab. Zur Bewohnerversammlung des Projektes „Soziale Stadt Setterich Nord“ informierten die Stadt und das verantwortliche Planungsbüro über den Stand der Dinge und zeigte zugleich auf, wie es bis 2014 nun weiter gehen wird.

80 Prozent der Maßnahmen, so empfindet das Feride Demirci vom DRK-Stadtteilbüro, sind ins Auge gefasst oder in Bearbeitung. Das löst Zufriedenheit aus, wenn auch noch einige Probleme – wie sich später in der Diskussion herauskristallisierte – fest angepackt werden müssen.

Haus Setterich gut frequentiert

Zunächst blickte Baesweilers Technischer Beigeordneter Peter Strauch im „Haus Setterich“ auf das Geleistete in 2012 zurück. Das Haus ist fertig gestellt, es wird in hohem Maße frequentiert und angenommen, und auch der Quartiersgarten ist als weitere Maßnahme angenommen worden. Die Förderanträge für die sich anschließenden Maßnahmen in 2013/14 seien seit September 2012 gestellt gewesen. Sie beziehen sich auf das Gebiet Westring, Bauhof, Pestalozzistraße, Emil-Mayrisch-Straße, An der Gnadenkirche und Erbdrostenallee.

Eingebunden darin sind Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, die Schaffung wohnungsnaher Treffpunkte, Einrichtung von Spiel- und Sportmöglichkeiten, Begrünungen, die Straßenraumplanung und die Parksituation. Was im Einzelnen zu tun ist und in welcher Form stellten die Aachener Ingenieure Jan Siebenmorgen und Achim Scheller vor. Im Fokus sind dabei der Westring, an dem hoher Parkdruck verzeichnet wird und Parkraumergänzungen vorgesehen sind. Die für den Parkraum benötigten Flächen werden von der „Viva West Wohnen“ zur Verfügung gestellt. Wohnungsnahe Treffpunkte sollen hier ebenso wie zusätzliche Freiflächen im Gebiet Am Bauhof eingerichtet werden.

Eine vorhandene Mauer wird durchbrochen und freundlicher gestaltet. Unter anderem wird ein Künstler zur Umgestaltung dieses Mauerwerks hinzugezogen. Begrünungsmaßnahmen sind ebenfalls zusätzlich vorgesehen. Verbesserungen der Querungsmöglichkeiten sehen die Planungen in der Pestalozzistraße vor, der Parkraum soll neu geordnet werden, und die Baumstandorte werden wechselseitig eingeplant.

Die Anlage von Fahrbahnrampen, eine bessere Wegeverbindung und zusätzliche Verkehrsberuhigungen sehen die Planungen in den Bereichen An der Gnadenkirche und in der Erbdrostenallee vor. Zum Thema Verkehrsberuhigung in der Emil-Mayrisch-Straße gab es einige Beschwerden aus der Anwohnerschaft. „Hier wird viel zu schnell gefahren“, wollten einige Versammlungsteilnehmer Geschwindigkeiten von „Motorrädern bis zu 100 Stundenkilometern“ wahrgenommen haben.

Landschaftsarchitekt Achim Scheller erklärte, an der Freifläche nördlich des Jugendtreffs an der Wolfsgasse soll der vorhandene Skaterplatz erweitert und mit tribünenartigen Sitzflächen ausgestattet werden. Die vorhandene Wiese soll nach den Planungen eine „multifunktionale Nutzung“ erfahren. Südlich des Jugendtreffs wird ein kleines Rasen-Fußballfeld entstehen. Alle in Planung stehenden Maßnahmen – begonnen wird nach den einzelnen Beratungen in den Fachausschüssen – sind unter dem Oberbegriff „Räumliche Zusammengehörigkeit“ entwickelt worden.

„Wir haben gut zugehört“

Peter Strauch wandte sich nach den Vorträgen gelöst an die Bewohnerschaft und versicherte nochmals: „Sie haben bemerkt, wir haben Ihnen bei den bisherigen Versammlungen gut zugehört.“ Nach den Beschlußfassungen in den Ausschüssen könne Schritt für Schritt mit den Umsetzungen der Maßnahmen begonnen werden.

Donnerstagabend wurden die Planungen auch dem Bau- und Planungsausschuss in Baesweiler vorgelegt.

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