Sommerfest: Viele Nationalitäten feiern gemeinsam

Von: ny
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Mohammad (links) und Talal Mohrat trommelten als musikalische Untermalung. Foto: Conny Stenzel-Zenner

Würselen. Ein gelungenes Sommerfest haben die Würselener und Neu-Würselener bei strahlend blauem Himmel im Garten hinter den Flüchtlingsunterkünften in der Kaiserstraße gefeiert.

Mehr als 70 Besucher vieler Nationalitäten erzählten, lachten, sangen und machten Musik, um einen fröhlichen Nachmittag zu gestalten. Also nahmen sich auch Mohammad (17) und sein Bruder Talal Mohrat (26), die vor elf Monaten aus Syrien kamen, Cachon und Djembé und spielten begeisternd.

„Wir haben den zweiten Samstag im Monat als Tag für das „Fest der Kulturen“ auserkoren, um ein Zeichen des friedlichen Zusammenlebens ins Würselen zu setzen“, sagte Jürgen Hohlfeld, Vorsitzender Förderkreis Asyl Würselen.

Unter den zahlreichen Gästen waren auch von der DITIB-Moschee in der Schweilbacher Straße der Imam Ziyadtin Ciplak und der 2. Vorsitzende der Moscheegemeinde Faruk Cokluk sowie von der Stadtverwaltung Herbert Zierden und die Gleichstellungsbeauftragte Silke Tamm-Kanj.

Das bunte Musikprogramm sorgte für eine abwechslungsreiche Unterhaltung. Besonders für die Kinder bot das Familienzentrum „LebensSpielRaum“ aus der Gerhart-Hauptmann-Straße unter der Leitung von Renate Rütters ein Lied zum Mitsingen und Mittanzen an, das sie auch schon vor einem Jahr bei der Eröffnung des Projektes „Engel der Kulturen“ im Saal des Rathauses gesungen hatten: „Wenn wir uns die Hände reichen.“

Der Kreis wurde immer größer, so dass schließlich über 20 Kinder und Erwachsene gemeinsam sangen und tanzten. Ebenso trug der Verein „Türöffner e.V.“ mit seinen „Offen-begegnen-Gruppen“ aus dem Alten Bahnhof ein Lied zum Mitsingen bei, mit dem in verschiedenen Sprachen Menschen willkommen geheißen wurden, und durch Zuruf aus dem Publikum kamen immer mehr fremde Sprachen hinzu, die alle auf dem Fest vertreten waren, Schließlich trat auch noch die Musikgruppe „La Famille“ unter der Leitung von Helga Eissler-Thoma auf und unterhielt die Gäste mit bretonischer Folklore.

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