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Solarpark Herzogenrath: Strom für über 4500 Haushalte

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Solarpark
Der Solarpark in den Nivelsteiner Sandwerken wächst: EWV-Projektleiter Dr. Matthias Betsch zeigt, wo die ersten Module verlegt worden sind.

Herzogenrath. Fährt man mit EWV-Projektleiter Dr. Matthias Betsch in seinem weißen Geländewagen durch die Nivelsteiner Sandwerke in Herzogenrath, könnte man auch meinen, man sei auf dem Mars. Hügelige Landschaft, brauner und weißer Sand wohin der Blick fällt.

Und plötzlich, nach einer Bergkuppe, ragen auf einer riesigen Fläche etliche Metallpfosten aus dem Boden. „Das ist die Unterkonstruktion des Anbaus für den Solarpark Herzogenrath“, erklärt Matthias Betsch.

Mehrere hundert Tonnen Stahl wurden in den vergangenen Wochen hier verbaut, bevor es jetzt mit dem nächsten großen Meilenstein weitergeht: Die Installation der rund 15 000 Solarmodule. Seit dieser Woche arbeiten mehr als 50 Arbeiter mit Hochdruck, damit die 33 000 Quadratmeter große Fläche bis Anfang Dezember im bekannten Blau der Module glänzen kann. „Wir liegen gut im Plan und jeden Tag kann beobachtet werden, wie die Anlage ein bisschen wächst. Das ist schon ein beeindruckender Anblick“, erzählt Matthias Betsch.

Wie bereits beim Solarpark Herzogenrath handelt es sich bei dem Anbau um ein Projekt der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH und der „n.s.w. energy gmbh“, einer Tochterfirma der Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH. Auch die Stadt Herzogenrath ist mit zehn Prozent beteiligt.

Der EWV-Projektleiter erklärt die Vorteile: „Für ein solch großes Projekt braucht man starke Partner. Schon beim Bau der ersten Anlage hat die Zusammenarbeit mit Charles Russel, dem Besitzer der Nivelsteiner Sandwerke, sehr gut geklappt. Wir konnten viele Erfahrungen sammeln, die uns natürlich jetzt beim Anbau helfen.“

Ein Beispiel hierfür ist die Hanglage des Solarparks Herzogenrath. „Auf der einen Seite sichert uns dies eine gute Sonnenernte, auf der anderen ist es natürlich eine Herausforderung, in einem Hang zu bauen. Die Erfahrungen aus dem Jahr 2012 haben uns gelehrt, wie man am besten vorgeht, und das kommt uns jetzt zugute“, so Betsch.

Sind alle Solarmodule verlegt, geht es mit dem Anschluss an das Stromnetz weiter. Das bedeutet, dass die Strommesszähler und Sicherheitskomponenten eingebaut werden.

Die Kabel für den Anschluss an das Stromnetz liegen bereits. „Das haben wir schon beim Bau des ersten Solarparks im Jahr 2012 erledigt, da wir die Option eines Anbaus für den Solarpark Herzogenrath eingeplant hatten“, begründet dies Matthias Betsch.

Macht das Wetter dem EWV-Projektleiter keinen Strich durch die Rechnung, wird der Anbau des Solarparks noch in diesem Jahr fertiggestellt. Insgesamt werden dann aus den Sandwerken mit dem Solarpark Herzogenrath und seinem Anbau über 4500 Haushalte mit Strom versorgt.

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