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Sicherer Schulweg bleibt Thema: Zu wenig Begleiter für „Walking Bus”

Von: -ks-
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Neuralgischer Punkt: Die Unterführung der K10 ist eine der Stellen, die bei der Bewertung des Schulwegs aufgefallen ist. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Wie steht es um den Bedarf von Eltern, den Schulweg ihrer Kinder sicherer zu machen und auch dabei mitzuwirken? Im vorliegenden Fall geht es um die Kinder aus dem Bereich Müschekamp und Warden, welche die Katholische Grundschule Begau besuchen.

Bürgermeister Alfred Sonders trug jetzt im Stadtrat das Ergebnis der Befragung der Eltern von etwa 100 Kindern vor.

Finger in die Wunde gelegt

Die CDU-Fraktion hatte vor ein paar Monaten den Finger in die Wunde gelegt und per Antrag die Sicherheit des Schulwegs thematisiert und angezweifelt. Die Stellungnahme des Polizeipräsidiums Aachen gab den Christdemokraten Recht. Die Polizei hatte festgestellt: „Der Weg führt durch einsame unübersichtliche Geländestrukturen, die die Gefahr von kriminellen Delikten an Kindern besonders wahrscheinlich machen.”

Die Sicherheit der Kinder könne nur verbessert werden, wenn entweder eine permanente Begleitung gewährleistet ist oder eine mobile Beförderung angeboten wird („Gefährlicher Schulweg soll sicherer werden”, Beitrag vom 25. November 2010). Darauf zielten auch die zwischenzeitlich von 53 Eltern beantworteten Fragen ab. In den meisten Fällen, so Sonders, würden die Kinder per Auto, Fahrgemeinschaften oder per Rad die Schule aufsuchen. Ein Teil der Eltern zeigten Interesse an einem „Walking Bus”. Gemeint ist dabei, dass die Kinder in Gruppen und von Erwachsenen begleitet den Schulweg absolvieren.

Gespräche seitens des Schulamtes mit Interessierten hätten jedoch ergeben, dass nur ein Elternteil bereit sei, bei der Organisation zu helfen und auch mitzugehen. Am Dienstag, 8. Februar, solle es hierzu ein weiteres klärendes Gespräch geben, teilte der Bürgermeister mit. Bereits im November hatte die Verwaltung errechnet, dass das Engagieren von Schulwegbegleitern beziehungsweise von Erwachsenenloten pro Schuljahr rund 11.000 Euro kosten würde. Ein „Schülerspezialverkehr”, also der Einsatz von Bussen, würde die Stadt jährlich sogar 26.000 Euro kosten.
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