Selbstbewusstes Würselen plant seine Zukunft

Von: ehg
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Eine lockere, aber informative Gesprächsrunde bei der mobilen Redaktion unserer Zeitung in Würselen: (v.l.) Redakteur Georg Pinzek, der Geschäftsführer der Stadtentwicklung GmbH & Co. KG, Manfred Zitzen, Technischer Beigeordneter Till von Hoegen, Bürgermeister Arno Nelles, Erster Beigeordneter Werner Birmanns und Redakteur Karl Stüber. Foto: Dagmar Meyer

Würselen. In „Meinem Würselen” bewegt sich trotz klammer Finanzlage mehr als auf den ersten Blick für den Bürger erkennbar ist. Einblicke darin gewährte ein Gespräch, das die beiden Lokalredakteure dieser Zeitung, Georg Pinzek und Karl Stüber, „vor Ort” mit dem Verwaltungsvorstand der Stadt und dem Leiter der Stadtentwicklungsgesellschaft, Manfred Zitzen, führten.

Bürgermeister Arno Nelles voller Optimismus: „Würselen ist eine Stadt, die zukunftsfähig ist. Wir haben heute in vielen Belangen die Nase vorne und brauchen den Vergleich mit anderen Städten der Region nicht zu scheuen!”

Erster Beigeordneter Werner Birmanns wird das auf den parlamentarischen Weg gebrachte, mit den Bürgern abgestimmte Zukunftsprogramm am 28. Oktober in den Rat einbringen. „Wenn es die letzte Hürde genommen hat, dann sind wir für die Zukunft gut aufgestellt”, ist auch er wie der Bürgermeister guter Dinge.

Die Übergänge in den verschiedenen Bereichen der Kommunalpolitik verträglich mit den Bürgern zu gestalten, dafür macht sich Birmanns stark. Dass es kein Gerücht sei, dass in Würselen Grundstücke wie warme Semmel weggehen, daraus macht der Leiter der Stadtentwicklungsgesellschaft, Manfred Zitzen, keinen Hehl.

Beispiel: In nur drei Monaten waren die Grundstücke des letzten 18.000 Quadratmeter großen freien Areals in Morsbach zwischen Johnens Gässchen, Gouleystraße, Bardenberger Straße und Kasinostraße verkauft. Für die Entwicklung des Wohnbaugebietes zwischen Dobacher Straße, Hauptstraße, Mauerfeldchen und Kapellenfeldchen (Bebauungsplan 190) gebe es eine Warteliste. Angesichts des Campus-Projektes in Aachen sehe er keine Probleme bei der Vermarktung.

Darauf angesprochen, mache er sich schon Sorgen, dass Würselen beim Bodenrichtwert ganz oben liege, was nicht zuletzt auf die Nähe zum Oberzentrum Aachen („Die Aachener können in Würselen gut wohnen.”) zurückzuführen sei.

Um jungen Familien preiswerte Grundstücke anbieten zu können, daran werde zur Zeit gearbeitet. Zitzen zur gewerblichen Ansiedlung: „Wir wollen durch selektive Wirtschaftsförderung Arbeitsplätze sichern und neue schaffen.”
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