Segelflug in 6000 Metern Höhe

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Zwischenlanden - schließlich
Zwischenlanden - schließlich ist der Weg nach Südfrankreich weit: 22 Piloten gingen in diesem Jahr an den Start.

Würselen. Von Nordrhein-Westfalen nach Südfrankreich: 22 Segelflugzeuge waren dieses Mal mit dabei, darunter sechs Doppelsitzer, mit denen die in den Alpen unerfahrenen Piloten und deren Trainer flogen. So wurden an zehn Tagen zehn Nachwuchspiloten von ihren Fluglehrern und Trainern betreut.

Aber auch erfahrene ältere Piloten flogen mit in der faszinierenden Welt der französischen Seealpen. Vom Luftsportverein Aachen, beheimatet am Landesleistungs-Stützpunkt für den Segelflug Aachen-Merzbrück, beteiligten sich die zwei Nachwuchspiloten Arnaud Hefter und Tobias Bieniek sowie die Betreuer Sebastian Tschorn und Angelika Rebischke und die Fluglehrer und Trainer Hartmut Biebricher und Reinold Sänger.

Die guten Wetterbedingungen und viel Selbstdisziplin erlaubten schon in den ersten Trainingstagen erfolgreiche Flüge. Viele wurden belohnt nach der ersten Woche mit Höhenflügen bis zu 6000 Metern, bedingt durch den Mistral. Der starke Nordwind über dem Hochgebirge lässt wellenförmige Strömung entstehen. Auf den Wellenkämmen können diese enormen Höhen erreicht werden. Dementsprechend auch weite Flüge von mehreren hundert Kilometern - ein Highlight für jeden Segelflieger. Dazu benötigt die Piloten Sauerstoff und gute Thermokleidung, denn die Temperaturen können auf bis zu 30 Grad minus absinken, und die Dauer der Flüge beträgt oft zwischen sechs und acht Stunden.

Bei dieser Art von Fliegen lernten die Piloten von Tag zu Tag sehr viel. Auch Respekt vor der Natur mit ihren enormen Gewalten. Dieses Wissen wird mitgenommen in die Vereine zu Hause. Es dient der Förderung des Leistungsflugs und der Flugsicherheit. Alle Teilnehmer wollen im nächsten Jahr wieder an diesem eindrucksvollen und harmonischen Lehrgang teilnehmen.
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