Herzogenrath - Schwungvoll: Irische Folkmusik beim Sommerfest im Klösterchen

Schwungvoll: Irische Folkmusik beim Sommerfest im Klösterchen

Von: Nina Krüsmann
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Passten bestens ins Konzept: „Da Musica“ beim Sommerfest im Soziokulturellen Zentrum Klösterchen. Foto: Krüsmann

Herzogenrath. Stimmung und Wetter hätten nicht besser sein können zum großen Sommerfest im Soziokulturellen Zentrum Klösterchen. Man traf sich hier im Garten hinter dem schmucken Gebäude zu schwungvoller Musik mit gleich zwei Bands: „Der Elligh“ und „Da Musica“ sorgten bei diesem kleinen Folk-Festival für gute Laune und beste Unterhaltung.

Die relativ junge Irish Folk Gruppe „Der Elligh“ aus Bonn wurde Anfang 2009 gegründet und war ursprünglich als einmaliges Musikschulprojekt konzipiert. Die sechs Musiker und Freunde standen mittlerweile schon über fünfzigmal zusammen auf der Bühne.

Ausdrucksstarke Stimme

Alle Sechs verbindet die Liebe zur traditionellen irischen Musik. Im Mittelpunkt der Band steht Sängerin Christine Albert mit ihrer ausdrucksstarken Stimme. Stefan Decker spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Flöte und gibt bei Der Elligh mit Tin Whistle sowie Irish Flute den Drive vor. Von Zeit zu Zeit greift er auch mal zur Gitarre.

Für besonders viele Lacher beim Publikum sorgt Karl-Wilhelm Wilke, durch seine lustigen und erfrischenden Moderationen zwischen den einzelnen Stücken. Musikalisch ist er der Mann, der die Band mit seiner Bodhrán zusammenhält. Sebastian Landwehr bereichert die Formation durch seine virtuos gespielte Gitarrenbegleitung. Mal vorsichtig und einfühlsam, mal druckvoll, sorgt er immer für den richtigen Groove.

Dirk Eisenack sorgt mit seinem Akkordeon für einen vollen und farbigen Gesamtklang. Manchmal greift er zum Gesangsmikrofon. Was wäre die irische Musik ohne Fiddle? Bei „Der Elligh“ sorgt Saskia Forkert mit ihrem einfühlsamen und dynamischen Spiel für mitreißende Momente. Mal ist die Musik ruhig und verleitet zum Träumen, mal ist sie schnell und animiert zum Mittanzen.

„Da Musica“ sind bereits alte Bekannte im Klösterchen und brachten erneut einen Streifzug durch die europäische Folk-Musik dar. Die Musiker aus der Grenzregion sind ein akustisches Folkensemble, das im Jahr 2000 gebildet wurde. Gründer der Gruppe, die die Basis des Ensembles bilden, sind die Geigerin und Bratschistin Bärbel Ehlert und Akkordeonistin Marion Sprenger. Später kamen der Gitarrist Philip Kees und der Kontrabassist Jan Hallema hinzu.

Die Musik ist sehr dynamisch, warm, authentisch, melancholisch, heiter, gefühlvoll und tänzerisch. Das Repertoire umfasst traditionelle Folklore aus Europa, Irland. Russland und dem Balkan, Klezmermusik, Tango und Salonmusik.

Bei kleinen Abendsnacks, zubereitet im Kulturzentrum vom Pannesheider DORV-Catering, ließ das Publikum die herrliche Musik auf sich wirken.

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