Schutzgemeinschaft schafft echten Blickfang in Wald und Flur

Von: ehg
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Würselen. Am Tag das Baumes wurden in Bardenberg Nähe Burg Wilhelmstein der Baum des Jahres 2013 - Der Wild-Apfel - mit Unterstützung des Kreisverband Städteregion Aachen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gepflanzt. Foto :W.Sevenich Foto: Sevenich

Würselen. Zu Füßen der Ruine der Burg Wilhelmstein pflanzte der Kreisverband Städteregion Aachen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zum Tages des Baumes neun Wild-Apfelbäume. Gemeinsam griffen mit dem Verbandvorsitzenden Robert Jansen Arnold Römer, Mitglied der Schutzgemeinschaft, Susanne Gohde, städtische Försterin, Johannes Frings, Revierleiter Aachen, und Valentin Frank, Forstreferendar, zum Spaten.

Mit Hand legte der Besitzer des Waldes, Josef Sevenich, und sein Sohn Hans-Günter Sevenich an. Jansen unterstrich in seiner Begrüßungsrede: „Die Pflanzung dieser selten gewordenen Baumart trägt auch zur Bereicherung der Artenvielfalt bei.“

Prachtvolles Blütenkleid

Ein echter Blickfang in „Wald und Flur“ sei der Wild-Apfel um diese Jahreszeit sowohl wegen seines weiß-rosa Blütenkleides als auch wegen seiner Seltenheit. Sein prachtvolles Blütenkleid stehe im krassen Gegensatz zu seiner Unauffälligkeit im restlichen Jahr, in der er als kleiner, zäher, häufig dicht verzweigter mehrstämmiger und somit eher einem Strauch ähnelnden Baum leicht übersehen wird. Wenn auch selten, zu Hause ist der Wildapfel – mancherorts auch Holzapfel genannt – in fast ganz Mitteleuropa. Hier sei er – so Robert Jansen – der einzige Vertreter der Apfelbäume.

Zählt zu den bedrohten Arten

Vor allem ob seiner Seltenheit ist die Wild-Apfel zum Baum des Jahres gekürt worden. Da er zu den bedrohten Arten zähle, sei es wichtig, dass mit der Wahl zum Baum des Jahres 2013 auf ihn in der Öffentlichkeit aufmerksam gemacht werde.

Er leide nicht zuletzt unter Lebensraumschwund und unter der Bastardisierung mit Kulturäpfeln. Anders, als vielleicht zu erwarten, ist der Waldapfel nicht der Stammvater unserer Kulturäpfel.

Auwälder, Bruchwälder und Waldränder sind die Lebensräume des Wild-Apfels. Doch seien diese in der intensiv genutzten Kulturlandschaft ebenso selten wird der Baum selbst.

Robert Jansen: „Oft fehlt nicht nur der Lebensraum. Es gibt auch kaum noch unverfälschte Wild-Äpfel.“

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