Schulzentrum anerkannte Investition für die Zukunft

Von: Wilfried Rhein
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An den Gestaltungsplänen des Schutzdaches für die Wartenden im Busbahnhof (Modell) hat sich nach Aussage der Politik nichts geändert. Zentrales Sanierungsobjekt bleibt das Rathaus in der Hubertusstraße.

Alsdorf. Die Stadt Alsdorf will auch Geld aus dem Konjunkturprogramm - besser: Zukunftsinvestitionen der Kommunen und Länder - gezielt und zusammen mit den Landeszuschüssen für die Neubauten im Schulzentrum Annapark verwenden. Dieser Vorschlag wird von einer großen Mehrheit der Politik getragen.

Im Hauptausschuss regte sich am Donnerstagabend zunächst Kritik an den Formalitäten. Denn das dem Rat zuarbeitende Gremium sollte „dringlich” entscheiden, die Gesamtmittel in Höhe von 4,72 Millionen Euro rechtzeitig bis Monatsende abzurufen; der Stadtrat kommt erst Anfang April zusammen.

Eine ausführliche Diskussion darüber sei nötig, das Thema dürfe nicht „durchgepaukt” werden, beschwerten sich vorrangig Horst-Dieter Heidenreich (Grüne) und Dietmar Brühl (Freie Wähler).

Das von Alsdorf erwartete Paket soll mit rund 2,73 Millionen Euro für den Schwerpunkt Bildungseinrichtungen gefüllt sein. Etwa 1,98 Millionen gebe es für die Infrastruktur, wozu die Rathaussanierung einschließlich einer zeitgemäßen Heizungsanlage zählt wie auch die, wörtlich, Gestaltung des südlichen Zugangs zum Annagelände.

Denn dort steht noch der modifizierte Kreisverkehr aus und das bislang aus Kostengründen vermiedene gläserne Dach über dem Busbahnhof (ZOB).

„Bedeutung erkannt”

Die Grünen befürchteten Ärger und Ablehnungen, würde die Stadt den Sonderfonds auch für den Neubau des Schulzentrums nutzen. Das wies Bürgermeister Helmut Klein zurück unter Hinweis auf den ständigen Dialog mit der Kommunalaufsicht.

„Man hat uns geradezu aufgefordert, die Mittel aus dem Konjunkturprogramm für die Gesamtfinanzierung zu verwenden.” Das müsse die Stadt bis zum 31. März auch bestätigen.

„Das Land hat die besondere Bedeutung des Konjunkturprogramms für Alsdorf erkannt”, betonte Kämmerer Günter Jansen. Und noch sei die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Herr des Verfahrens.

Auch die spätere Projektführung durch die Gewerbepark-Gesellschaft Alsdorfs, IGA GmbH, im Namen der Stadt sei „in der Sach- und Rechtslage klar”, beschwichtigte Günter Jansen weitere Kritik der Grünen.

Die Großfraktionen, so Bernd Mortimer (CDU) und Gustl Rinkens (SPD), begrüßten einhellig die Pläne: „Wir wollen das Dach über dem Busbahnhof, und wir wollen die Rathaussanierung.”
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