Schulleiter hoffen jetzt auf einen „frischen Wind”

Von: Holger Bubel
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Alsdorf. Richtig glauben will Wilfried Bock, Schulleiter des Gymnasiums Alsdorf, es erst, „wenn ich die Schlüssel in den Händen halte”.

In den vergangenen fast zehn Jahren hat er in Sachen Schulneubau schon einiges mitgemacht. Nach der Nachricht aus dem Rathaus, dass es grünes Licht von der Bezirksregierung Köln und dem Land NRW für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn zum Bau des Kultur- und Bildungszentrums (KuBiz) gegeben hat, kann bereits am 3. Dezember offiziell der Projektstart gefeiert werden. „Aber jetzt mal ernst gesprochen”, sagt Wilfried Bock, „wir sind natürlich sehr erleichtert, dass es bald losgeht, und mit dem Entwurf von gmp sehr zufrieden.” Die Kooperation mit dem Architekturbüro sei bislang sehr gut verlaufen, bestätigt Bock. Das Konzept sei „sehr ausgereift”.

Aber natürlich seien Entwurf und Ausführung nicht eins zu eins zu verstehen: „Der Sachverstand von schulischer Seite darf nicht außen vor sein.” Wilfried Bock rechnet in den kommenden zwei Jahren mit noch vielen Gesprächen, die geführt werden müssten, ist sich aber sicher, jeweils einen Konsens zu finden. „Wir wollen bei der Planung und Gestaltung als Schulgemeinde dabei sein, also mit Lehrern, Schülern und auch Eltern.” Für sein Gymnasium wünscht sich Wilfried Bock jetzt einen Impuls über Alsdorfs Grenzen hinaus.

Einen „frischen Wind durch diese positive Nachricht” wünscht sich auch der Nachbar. Realschulleiter Peter Lambertz ist „heilfroh, dass es jetzt endlich eine Lösung gibt”. Zufrieden wäre er auch mit jeder anderen Variante gewesen, Hauptsache, es tut sich etwas, sagt er. Die Zauderer, hofft Lambertz, gäben jetzt wohl Ruhe - und deren Kritik solle sich nun in Enthusiasmus wandeln.

Auch er sieht - wie sein Kollege - nun den Bedarf der Nacharbeit: „Der Entwurf, die Lage und die Wünsche - um das zusammen zu bekommen, müssen noch Einzelheiten geklärt werden.”

Dass zwei Schulen in - mehr oder weniger - einem Gebäude beheimatet sein werden, sieht er nicht als Problem. „Dieses Zusammenleben ist ja bestimmt durch Offenheit und zugleich Abgetrenntheit. Auf dem gemeinsamen Schulhof müssen wir wohl kaum die Schüler trennen. Viele haben ja aus der Grundschulzeit noch Bindungen”, sagt Lambertz. Überhaupt lebe man ja bereits jetzt in Ofden in enger Nachbarschaft, nur getrennt durch die Theodor-Seipp-Straße. „Und auch da arbeiten wir als Schulen gemeinsam und nicht gegeneinander”, sagt der Realschulleiter mit Verweis etwa auf unkomplizierten Schulwechsel nach der Erprobungsstufe oder in die Oberstufe.

Die erste Gesprächsrunde, zu der Gymnasium und Realschule eingeladen sind, ist bereits für den kommenden Dienstag terminiert.
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