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Schüler und Lehrer am Berufskolleg spenden Blut

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Vorbildlich: Blutspende am Berufskolleg. Foto: Markus Schneiderwind

Herzogenrath. „Einfach mal was Gutes tun. Ich weiß, dass viele Menschen auf unsere Hilfe angewiesen sind, von daher ist es für mich eine Selbstverständlichkeit.“ Mit diesen Worten verdeutlicht Luqmann Ahmed die Intention des Blutspende-Marathons am Berufskolleg Herzogenrath.

Unter Aufsicht von Dr. Hartmann des DRK Blutspendedienstes West hielt eine beachtliche Schülerschaft die Ellbogenvene bereit, um in Notfällen Menschen mit hohem Blutverlust, mit genereller Blutarmut oder auch Leukämiekranken zu helfen.

Vorbildlich ließ sich auch Sportpädagoge Dietmar Sauerbier nicht lange bitten und nahm Platz auf einer der bereit gestellten Liegen in einem extra abgetrennten Schultrakt. „Jede Spende kann ein Leben retten, deswegen praktiziere ich das auch schon seit Jahren. Und außerdem wird hier doch bestens für uns gesorgt“, äußerte er mit verschmitztem Lächeln in Richtung Verpflegungsraum, wo reichlich Erfrischungsgetränke, Kaffee, Kuchen und Brötchen bereit standen.

Den Verlust von 550 Milliliter Blut im Rahmen der Blutspende haben auf diese Weise alle gut vertragen. Ohne Schwächeanfälle konnten alle freiwilligen Spender schon wenig später wieder am Unterrichtsgeschehen teilnehmen. Dr. Hartmanns Fazit: „Mich rührt die soziale Bereitschaft der Schüler. Diese Solidarität zeichnet eine funktionierende Gesellschaft aus.“

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