Würselen - Schlagzeugdonner und Kunst im Treppenhaus des Euregio-Kollegs

Schlagzeugdonner und Kunst im Treppenhaus des Euregio-Kollegs

Von: jk
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Donnerwetter im Treppenhaus: A
Donnerwetter im Treppenhaus: Auch Drummer tobten sich am Aktionstag im Euregio-Kolleg ordentlich aus. Foto: Jule Klieser

Würselen. Im Euregio-Kolleg gab es erstmals die „Aktion Kunst”, eine Präsentation der Kunst- und Literatur-Kurse der Schule. Unter donnerndem Schlagzeug-Getöse erdröhnte dabei das Treppenhaus des Schulgebäudes. Das war der Anfang. Kunstlehrer Hubert Waaouff nannte es: „Die Leute zusammen trommeln”.

Leidenschaftlich deklamierten einige Schüler - verteilt im Treppenhaus - einen dadaistischen Text. Ihre Stimmen wurden getragen von der leicht hallenden Akustik in dem hochgezogenen Raum. In den Fluren hingen Bilder, gemalt von Schülern zum Thema „Bewegung”. Sie zeigten Szenen von Ballett, Breakdance, Golf. Ausgestellt wurden zudem Installationen und Skulpturen. Es gab eine Wand, vollgetackert mit Büchern, oder einen „Schallplattenbaum”, ein fantasievolles Kunstwerk aus einem Baumstamm mit Vinylplatten an Metallstäben als Äste.

In offenen Ateliers zeigten die Schüler, wie sie arbeiten. Turnusmäßig ertönten wieder die Schlagzeuge ganz unten und auf der oberen Etage, um Schüler und Besucher „aufzuschrecken” und in Bewegung zu versetzen. Ein Breakdancer der Schule zeigte seine Kunst zum Trommelrhythmus. Die Zuschauer zeigten sich begeistert. Kreatives Schreiben und Theaterspielen, anthropometrische Darstellung bemalter Körpers, Schattenmalerei zu orientalischer Musik, Malen zum Rhythmus - der Nachmittag geriet geradezu kurzweilig mit den vielen Darbietungen.

Und wer mochte, konnte auch selbst aktiv werden. „Wir wollen uns austoben in Kunst, Theater und Literatur, wir brauchen Zuschauer, Mitmacher, Akteure und vor allem gute Laune”, ermunterte Hubert Waaouff, Initiator der Aktion, die Gäste im Treppenhaus. „Crossover”, hieß seine Devise, „alles muss dabei sein”.

Immerhin waren an diesem Tag etliche junge Leute gekommen, um ihren Mitschülern beim künstlerischen Treiben zuzuschauen. Und die zeigten, was Schüler alles auf die Beine stellen können.
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