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Schiedsrichter fühlt sich bedroht: Endspiel endet mit Eklat

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Da herrschte noch Eintracht: Die Spieler des Bezirksligisten Alemannia Mariadorf (links) und des Landesligisten JSV Baesweiler vor dem Anpfiff des Finales. Doch dann eskalierte die Begegnung beim Stand von 3:2 für Baesweiler kurz vor Ende. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Concordia Oidtweilers Verantwortliche rückten schockiert aus der Sporthalle des Gymnasiums ab. Ein insgesamt schöner Fußballabend endete mit einem dicken Eklat.

Der mit der Siegprämie gefüllte Umschlag war schon mit „JSV Baesweiler” beschriftet, da musste Concorden-Vorsitzender Dirk Springmann einen dicken Strich darüber machen und „Alemannia Mariadorf” notieren. Was ihm in dem Moment aber auch nicht schwer fiel, hatte sich der disqualifizierte Landesligist zum Ende des Turnierfinales doch kräftig daneben benommen.

Beim Stand von 3:2 für Baesweiler erhielt das führende Team eine Zeitstrafe. Die schweren Proteste des JSV führten zu zwei weiteren Roten Karten. Der Schiedsrichter fühlte sich bedroht und brach die Partie mit der Disqualifikation ab. Zum Sieger wurde das von Rezzo Sarkanovic gecoachte Bezirksligateam aus Mariadorf erklärt. „Schade, wir haben uns alles andere als solch einen Ausgang des Turniers gewünscht”, sagte der enttäuschte Concorden-Präsident.

Mariadorf gewann die letzte fußballerische Großveranstaltung in Baesweiler vor dem Jahreswechsel. Zuvor hatte sich überraschend die Zweite des JSV (B-Ligist) mit einem 2:1 über Grenzwacht Pannesheide Rang Drei des Cups geholt.

Enttäuschung dagegen beim Ausrichter in doppelter Hinsicht: Mit der Leistung seiner Mannschaft war Concorden-Vorsitzender Dirk „Bode” Springmann nicht so zufrieden. Vor allem die 0:2-Niederlage in der Zwischenrunde gegen Baesweilers Zweite wurmte ihn. Auch der Zuschauerandrang zum Finaltag „hätte ein bisschen stärker sein können”.

Stark war dagegen die mannschaftliche Geschlossenheit der Concorden in Sachen Organisation. Aus dem Kreis von vielen helfenden Händen hob der Vorsitzende unter anderem Michael Tribbels, Andy Esser, Richard „Schorni” Lehser, Marc Freialdenhoven oder Albin Schultheis heraus. Sie sorgten mit den beiden Teams der ersten und zweiten Concorden-Kader für ein gutes Gelingen des Turniers.
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