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„Schaffrathhaus“ wird Begegnungsstätte: Aktion „Open House“

Von: Karl Stüber
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Sie werben für den Aktionstag im „Schaffrathhaus“: (v.l.) Marion Moretti vom Förderverein, Ursula Schaffrath-Busch, die am 12. Januar zwei Führungen anbietet, und Renate Rinkens. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Sie wollen das Erbe von Professor Ludwig Schaffrath erhalten, der Nachwelt zugänglich machen und aus seinem selbst entworfenen Atelierhaus in Ofden eine Stätte der Begegnung für Kulturinteressierte und -schaffende machen. Dies ist Ziel des „Fördervereins Schaffrathhaus“, wie die Sprecherin der Initiative, Marion Moretti, vor Ort erläutert.

Dazu steht auch Renate Rinkens, Vorstandsmitglied des Alsdorfer Kunstvereins, die das prägnante Künstlerhaus an der Theodor-Seipp-Straße gekauft hat und zum Teil auch bewohnt. Der größte Teil, in dem Atelier und weitere Arbeitsräume des unvergessenen Glaskünstlers sowie über 500 Exponate untergebracht sind, sollen Schritt für Schritt entsprechend hergerichtet werden.

Die offizielle Eröffnung ist zwar erst für Mitte 2014 geplant – am 13. Juli wäre Schaffrath 90 Jahre alt geworden –, aber der Förderverein möchte schon zuvor dem interessierten Publikum am Sonntag, 12. Januar, die Möglichkeit geben, im Rahmen der Aktion „Open House“ zu erfahren, wie der Künstler gearbeitet hat (siehe Info).

Bevor aber die Idee „Schaffrathhaus“ vollständig realisiert ist, sind verschiedene Investitionen notwendig, wie die Tochter des verstorbenen Künstlers, Ursula Schaffrath-Busch, erläutert. Dazu gehören eine zweckmäßige Gestaltung des Eingangsbereichs, das mit der Stadt Alsdorf vereinbarte Anlegen von vier Parkplätzen, eine Beschilderung im Umfeld, um zum Beispiel Spaziergänger aus dem Naherholungsbereich zum „Schaffrathhaus“ zu lotsen, und natürlich notwendige moderne Ausstellungstechnik und Präsentationsmöglichkeiten.

50 Stühle von der evangelischen Gemeinde hat die Initiative bereits erhalten, um einen Raum für kulturelle Veranstaltungen zu möblieren. Gedacht wird dabei an Lesungen, Konzerte oder Diskussionsforen in Kooperation mit dem Kunstverein, aber auch an kulturpädagogische Angebote für Kindergärten und Schulen. Unter fachlicher Anleitung sollen auch Künstler in der Werkstatt arbeiten können, die noch so aussieht, als wenn der Künstler gerade mal nur aus der Tür heraus ist und sein Schaffen alsbald fortsetzen wird.

Das notwendige Geld soll durch die Mitgliedsbeiträge des Fördervereins, aber auch durch Spenden aufgebracht werden. „Open House“ am 12. Januar soll hierbei auch werbend wirken und zeigen, dass es sich zu spenden lohnt. Zudem setzt man auf Unterstützung durch den Landschaftsverband Rheinland und die Kulturstiftung eines Geldinstituts. Helfende (Fach-)Hände sind ebenfalls herzlich willkommen, betont die Initiative.

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