Würselen - Salto, Handstand und Freestyle: Für jeden das Passende dabei

Salto, Handstand und Freestyle: Für jeden das Passende dabei

Von: eli
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Selbstständiges Ausprobieren:
Selbstständiges Ausprobieren: Auf einem Parcours üben die Jugendlichen verschiedene Sprungtechniken und vollführen die unterschiedlichsten Figuren. Foto: Elisa Zander

Würselen. In den Ferien Neues ausprobieren, Freunde treffen, neue Bekanntschaften schließen und sich dabei noch sportlich austoben - damit lässt sich in etwa der Sommersport beschreiben, den das Jugendamt der Stadt Würselen gemeinsam mit dem Lions Club Würselen anbietet.

Bereits seit zehn Jahren wird das Ferienangebot veranstaltet, bei dem jedes Jahr aufs Neue Kinder und Jugendliche eine gelungene Abwechslung finden. Dann werden Sportplatz und -hallen an der Lehnstraße zum Ferienmekka; Ballsport jeglicher Art, Turnen, Tanzen oder Ausflüge ins Schwimmbad stehen dann auf der Tagesordnung.

Gute Tricks zeigen

In diesem Jahr ist die Begeisterung für Turngeräte besonders groß. Das ist auch Britta Sachse, Sozialpädagogin in der mobilen und offenen Jugendarbeit der Stadt Würselen, aufgefallen. Sie ist zum ersten Mal beim Sommersport dabei und positiv überrascht von den Rückmeldungen, der Selbstständigkeit der Teilnehmer und der Offenheit gegenüber unterschiedlichen Angeboten aber auch anderen Jugendlichen. „Gegenseitige Hilfe steht hier ganz weit oben”, erzählt sie. „Die Kids zeigen sich Tricks und bringen anderen etwas bei.”

Und so springen die Jugendlichen mit viel Anlauf über Kästen und Böcke, machen Salti, Handstände oder Freestyle-Formationen, die ihnen gerade in den Kopf kommen. Einfach ausprobieren ist hier die Devise. Klappt mal etwas nicht, gibt es niemanden, der lacht. Vielmehr wird überlegt, wie es beim nächsten Mal besser funktionieren könnte.

So unterschiedlich wie die Interessen, so unterschiedlich sind auch die Kinder und Jugendlichen: Bezüglich Alter, kulturellem und religiösem Hintergrund sind sie bunt gemischt. „Wir haben Teilnehmer mit einer Behinderung genauso wie den fitten Gymnasiasten”, erzählt Miriam Freialdenhoven, eine der Honorarkräfte des Sommersports. „Hier zeigt sich, dass Sport verbindet.”

Etwa 50 Besucher kommen täglich zu den freien Angeboten, die meisten sind Jungen. „Vielleicht spricht das sportliche Angebot die Jungs mehr an”, überlegt Britta Sachse, die mit ihrem Kollegen José Herbella vom städtischen Jugendamt die Sommersportaktion leitet. Aber wenn die Musik in der Halle angeht und die ersten Schritte vor dem Spiegel getanzt werden, lassen auch die Mädchen nicht lange auf sich warten. Hier gibt es eben für jeden Geschmack etwas. Und wenn man sich nur trifft und gemeinsam von der Bank aus den Jungs beim Turnen zusieht.
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