Herzogenrath - „Runder Tisch Radverkehr“: Es Radlern leichter machen

WirHier Freisteller

„Runder Tisch Radverkehr“: Es Radlern leichter machen

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
5571793.jpg
Synergien nutzen: Der Radverkehr in Roda wird künftig an einem Runden Tisch noch stärker in den Fokus rücken, um gezielte Verbesserungen zu erreichen. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Der „Runde Tisch Radverkehr“ wird auch in der als fahrradfreundlichen Stadt gelabelten Rodastadt kommen. Wie im Bau- und Verkehrsausschuss berichtet, soll der Runde Tisch keine starre Einrichtung sein, sondern flexibel auf verschiedene aktuelle Fragestellungen eingehen können.

Hintergrund sind die bereits Ende 2011 eingebrachten Planungen für ein Qualitätsmanagement-Verfahren zum Status des Radverkehrs.

Anhand des bereits in über 100 Städten in der Europäischen Union angewandten BYPAD (Bicycle Police Audit zur Überprüfung der Fahrradförderung), wurden in einem ersten Treffen Anfang März rund 20 Personen aus Politik, Verwaltung, beziehungsweise Nutzerverbänden eingeladen, teilzunehmen. Anhand von Fragebögen wurden Stärken und Schwächen analysiert und diskutiert, positive Beispiele aus der Praxis genannt, um die Fahrradnutzung zu stärken und die Sicherheit für Radfahrende zu verbessern.

Anfang Mai wurden nun in einem zweiten Treffen die künftigen Qualitätsziele und Handlungsansätze für den Radverkehr in Herzogenrath entwickelt. Ein wesentliches Ziel ist eben jene Einrichtung des Runden Tisches, der klar formulierte Ziele wie die Erarbeitung eines fahrradfreundlichen Gesamtkonzeptes und den Ausbau der Öffentlichkeit bestens integrieren kann. Darüber hinaus werden eine konsequente Überprüfung der Radwegebenutzungspflicht auf allen Radwegen im Stadtgebiet, sowie die Ausarbeitung eines fahrradfreundlichen Gesamtkonzeptes angepeilt.

Darunter fallen unter anderem die Prüfung der Wege-Infrastruktur, eine Festlegung der Ausbaustandards für den Radverkehr und die Berücksichtigung des Radverkehrs an Knoten und Kreisverkehren, Ampeln, Grundstückszufahrten und Einmündungen.

Expertenrunde

Noch in diesem Jahr soll sich dazu eine Expertenrunde von zehn bis höchstens 15 Personen zusammenfinden, die aus bis zu zwei Teilnehmern pro Ratsfraktion, Joachim Hergesell von der Stadtverwaltung, Ralf Homrighausen als Koordinator der Jugend im Radsportbezirk Aachen, Seniorenbeiratsmitglied Günter Vogels, Jochen Papke vom RC 09 Noppenberg, sowie ein bis zwei Vertreter aus dem Jugendbeirat zu beteiligen. Ziel ist es, Anfang August ein erstes Treffen für den „Runden Tisch Radverkehr“ zu koordinieren, um damit einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Sachen Radverkehr in Roda zu erreichen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert