Baesweiler - Rund 3000 Besucher kommen zur Stoppelfeldfete

Rund 3000 Besucher kommen zur Stoppelfeldfete

Von: Daniel Gerhards
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17 Tänzer, heiße Musik und eine super Show: Die Tanzgruppe „TNBoom” überzeugte wieder einmal mit spektakulären Auftritten. Foto: Daniel Gerhards

Baesweiler. Als die Jungs um Marc Horbach am frühen Samstagabend auf die Uhr schauten, war klar: „Jetzt müssen wir uns beeilen.” In wenigen Stunden sollte die Stoppelfeldfete steigen. Neben letzten Aufräumarbeiten musste Horbach, 1. Vorsitzender des Baesweiler Junggesellen-Vereins, auch noch in die finale Besprechung mit den Ordnungsbehörden, Polizei und Feuerwehr.

Um Zeit zu sparen, hatte Vorstandsmitglied Jochen Hoffmann sogar die Dusche an der Halle von Landwirt Hubert Rosen genutzt, um sich für die Party direkt vor Ort frisch zu machen. „Wir hatten schon noch eine Menge zu tun - auch bis kurz vor der Veranstaltung. Aber als alles geschafft war, haben wir pünktlich losgelegt”, freut sich Horbach.

Und wie sie loslegten: Über 3000 Leute kamen zur großen Sause auf dem Acker. „Das ist ein sehr guter Erfolg für uns”, ist Horbach hochzufrieden. Den Besuchern wurde so richtig eingeheizt: Auf der Bühne am zwölf Meter hohen DJ-Tower gab die Tanzgruppe „TNBoom” Vollgas. Spätestens, als sie ihre Show zeigten, war es auf der Fläche vor dem DJ-Tower brechend voll. Und auf der Bühne hatten auch die Tänzer einen Heidenspaß. „Die Leute im Publikum sind super. Die gehen direkt mit und fangen selbst an zu tanzen. Das gibt uns richtig viel Energie”, sagte Ismet Topalovic von „TNBoom”. Auf dem DJ-Tower konnten die 17 Tänzer sich auf mehreren Ebenen austoben. „Den Tower kann man ganz anders nutzen, als eine normale Bühne. Hier kann man einfach mal hochgehen und etwas außerhalb der normalen Show machen”, erklärte Tänzerin Laura Krings. Bei der Stoppelfeldfete ist die Tanzgruppe bereits seit über zehn Jahren dabei. „Uns gefällt es hier richtig gut, dafür betreiben wir immer ein bisschen mehr Aufwand, als normalerweise”, sagte Laura Krings.

Hoch oben, auf dem höchsten Podest des Turms, legten indes die DJs Markus Klapper alias „DJ Gatsby” und Jost Davis, der mit seiner Debüt-Single auf Platz fünf der belgischen Charts landete, auf. Davis war zum ersten Mal auf der Stoppelfeldfete und völlig überwältigt: „Es sind wirklich enorm viele Leute hier. Und hier oben aufzulegen, ist schon etwas Außergewöhnliches!” Ähnlich die Eindrücke aus der Scheune: Richtig viele Leute, gute Stimmung und klasse Musik von der Band „Afterwork”. Schlagzeuger Pascal Krohn ist selbst Mitglied der Baesweiler Junggesellen. 2004 war er Maikönig des Vereins. „Das ist schon ein Heimvorteil. Man weiß einfach, welche Musik die Leute mögen”, sagt er. Das, was Krohn, Sänger Michael Mäntz, Gitarrist Daniel Hahn und der Rest der Band auftischten, kam richtig gut bei den Partygästen an. „Hier war von Anfang an echt Stimmung. Es hat uns gepusht, dass die Leute mitgemacht haben”, war Krohn vollends begeistert.

Wer es etwas ruhiger mochte, konnte sich im Inaktiven-Zelt in aller Ruhe unterhalten. An der Theke sorgten die Vereinsveteranen Karl Koerrentz, Norbert Kischka und Martin Braun dafür, dass stets jeder etwas zu trinken bekam. So wie sie packten auch alle anderen Junggesellen kräftig mit an. Denn wer eine der größten Partys in der Euregio organisieren will, der muss kräftig in die Hände spucken.

Es hat sich gelohnt

Einlasskontrolle, Abendkasse, Getränke- und Bonverkauf all das müssen sie selbst vornehmen. Darüber hinaus passiert ständig irgendetwas: Ein Stromaggregat fällt aus, eine Wasserleitung ist defekt oder an einer Theke fehlt ein Fass Bier. Dann heißt es: Rennen für die Männer vom Organisations-Team. Sebastian Braun, Klaus Brück, Martin Hermanns, Mario Sieprath oder Alfo Fliegen haben dann meist alles wieder im Griff, bevor die Gäste überhaupt etwas merken.

All die Mühe wurde nicht nur mit trockenem Wetter belohnt. Auch der Zuspruch der Leute stellte die Veranstalter zufrieden. „Ich freue mich, dass es so gut gelaufen ist. Wenn man sieht, dass die Leute Spaß haben, lohnt sich das alles”, zieht Horbach Bilanz.
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