Herzogenrath - Rodas Pro-Kopf-Verschuldung ist auf 960 Euro gesunken

Rodas Pro-Kopf-Verschuldung ist auf 960 Euro gesunken

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Herzogenrath. „Da macht auch das Prüfen mehr Spaß”, habe es aus Jörg Sennewald, dem stellvertretenden Präsidenten der Gemeindeprüfungsanstalt NRW, bei seinem Arbeitsbesuch in Herzogenrath geradezu herausgesprudelt, berichtet Kämmerer Detlef Zähringer.

Die Gemeindeprüfungsanstalt hat den Auftrag, alle Kommunen in NRW regelmäßig auf die Wirtschaftlichkeit ihres Verwaltungshandelns hin zu überprüfen. Die aktuellen Ergebnisse wurden nun in Rodas Rathaus den Fraktionsvorständen und dem Verwaltungsvorstand präsentiert.

In den Prüffeldern Finanzen, Personal, Jugend, Gebäudewirtschaft und Bauleistungen hatte ein siebenköpfiges Prüfteam recherchiert und bewertet. „Die Stadt Herzogenrath ist gut aufgestellt und verfügt über eine straffe Organisationsstruktur”, habe der Leiter des Prüfteams, Thomas Görtz, den Gesamteindruck zusammengefasst.

Überragende Vergleichswerte hätten die Rodastädter besonders im Gebäude- und Energiemanagement erzielt sowie bei der Organisation des Vergabewesens und der Korruptionsprävention.

Kritische Töne allerdings habe es zu den Kosten der Straßenbeleuchtung gegeben. „Hier werden wir die Anregungen der Gemeindeprüfungsanstalt sofort aufgreifen und in intensive Gespräche mit unserem Energieversorger eintreten”, betonte Bürgermeister Christoph von den Driesch.

Ein weiteres wichtiges Anliegen sei ihm eine weitere Optimierung der Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Trotz guter Ergebnisse möchte er Präventionsmaßnahmen und Personaleinsatz in diesem Bereich noch verstärken. So seien erste Personalmaßnahmen im Allgemeinen Sozialen Dienst bereits umgesetzt; Personalverstärkungen bei der mobilen Jugendarbeit/Streetwork und der Schulsozialarbeit in den Grundschulen sind in der politischen Diskussion.

Auch beim Thema Schuldenabbau sehe die oberste NRW-Prüfinstanz die Rodastädter auf einem guten Weg. Kämmerer Detlef Zähringer ist darauf besonders stolz: „Der städtische Schuldenberg konnte im Wirtschaftskrisenjahr 2009 um weitere 5,4 Millionen Euro abgebaut werden.”

Die hiermit verbundenen Entlastungen beim Kapitaldienst haben Bürgermeister und Kämmerer wie berichtet bereits bei Einbringung des Haushaltsentwurfes für 2010 durch Ausweisung entsprechender zusätzlicher Investitionsmaßnahmen „in positive Energie für Herzogenrath umgesetzt”.

Von den Driesch: „Die Pro-Kopf-Verschuldung in Herzogenrath konnte innerhalb eines Jahres von 1073 Euro auf 960 Euro reduziert werden und liegt somit weit unter dem Mittelwert vergleichbarer Kommunen in NRW.”
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